Vízügyi Közlemények, 1979 (61. évfolyam)
4. füzet - Kovács György: A korszerű vízrajzi munka alapelvei. II. rész: A vízfolyások észlelésével kapcsolatos adatképzés, valamint az adatfeldolgozás és tárolás
A korszerű vízrajzi munka II. 559 Die erste Bedingung für die praktische Verwendung des gesammelten Datenmaterials bildet die Kontrolle seiner Genauigkeit und Zuverlässigkeit. Ausser der numerischen Kontrolle muss auch eine inhaltliche, physikalische Kontrolle der Daten durchgeführt werden. Die Grundlagen dazu können dieselbe Beobachtungstelle die Untersuchung der zeitlichen Veränderungen, für benachbarte Messtellten aber der Vergleich gleichzeitig gemessener Daten liefern. Die inhaltliche Kontrolle von Parametern, die aufgrund verschiedener Beobachtungen mittels verschiedener Methoden abgeleitet werden können (z. B. des Wertes der aktuellen Evapotranspiration) kann durch einen Vergleich der verschiedenen Ergebnisse durchgeführt werden. Eine oft auftretende numerische Fehlerquelle bildet die manuelle Datenkopierung (Überschreibung, Umsetzung zwecks maschineller Datenverarbeitung oder Datenbildung). Im Interesse der Ausschaltung solcher Fehler soll man einer nach Automatisierung deiser Vorgänge streben. Eine andere Bedingung für die praktische Verwendbarkeit, ist, dass die Daten leicht zugänglich sein müssen. Man muss also eine Dokumentations-orientierte Archivierung der ursprünglichen, der korrigierten, und der abgeleiteten Daten, sowie eine leicht zugängliche Speicherung des primären Datensystems sichern. Die Entscheidung darüber, welche Gruppe der Daten auf maschinellen Datenrägern gespeichert werden soll, kann vor allen aufgrund der Anwendungshäufigkeit des betreffenden Datentyps gefällt werden. Man muss daran denken, dass bei den Entscheidungen der wasserwirtschaftlichen Fachzweige, bei der Gestaltung langfristiger Pläne und Konzeptionen und bei den wasservorratswirtschaftlichen Analysen eine erhebliche Menge an hydrographischen Informationen verwendet werden muss. Es ist aber unnötig, diese Arbeiten immer wieder aus den primären Daten ausgehened, mit besonderen hydrologischen Untersuchungen zu untermauern. Schliesslich, im Zusammenhang mit der Datenverarbeitung und Speicherung muss auch die Ordnung der Veröffentlichung der Daten untersucht werden. In der Vergangenheit wurde der Zugang zu den Daten für einen weiten Kreis durch die regelmässig veröffentlichen Hydrographischen Jahrbücher gesichert. Heutzutage muss die Befriedigung dieses Anspruchs in zunehmendem Masse von den durch Rechenautomaten gedruckten Datenreihen übernommen werden. Man muss danach streben, dass das Jahrbuch vor allem die am häufigsten benötigten integrierten Informationen enthält und dabei auch darüber informiert, wo und wie man die detaillierten Daten erhalten kann.