Vízügyi Közlemények, 1976 (58. évfolyam)

4. füzet - Szappanos Ferenc-Széles István-Virág Mihály: A Kapos vízfolyás rendezése tározással

544 Szappanos F.—Széles I.—Virág M. (Bild l.). Das zu diesem Abschnitt gehörige Einzugsgebiet ist ein Talboden von 4000 ha, dessen landwirtschaftliches Entwicklungsprogramm es begründet, dass die Zubringer des Kapos für die ausuferungslose Ableitung von Abflüssen zumindest 10%-iger Wahrscheinlichkeit ausgebaut werden. Wegen den Gegebenheiten des Vorfluters kann dies nur gesichert werden, wenn, gleichzeitig mit der Bettregulierung, an gewissen Stellen auch Hochwasserrückhaltebecken erbaut werden. Unter Titel 1. werden in der Abhandlung die technischen Möglichkeiten einer Regulierung untersucht, wobei Bild 2. für jeden Querschnitt des Wasserlaufs den Durchfluss gegebener Wahrscheinlichkeit angibt, Bild 3. aber die Schar der charak­teristischen Speicherkurven zeigt. Als Ergebnis ihrer Untersuchung stellen die Ver­fasser fest, dass der Ausbau der betreffenden Wasserlaufstrecke für die Ableitung f von Hochwasserdurchflüssen 10 jähriger Wiederholungszeit auf den folgenden zwei Wegen möglich ist: a) Entweder erbaut man Speicher zwecks Zurückhaltung der zu den Durchfluss­spitzen 10%-iger Wahrscheinlichkeit gehörigen Wassermengen jeweils an den Zubrin­gern Deseda-, Orci-, Bati-Maggaratádi und Härsasberki Bach, b) oder man erbaut an der unteren Grenze des untersuchten Kapos-Abschnittes selbst, also im Haupttal, einen Rückhaltebecken, der die Hochwasserspitzen 10 jähriger Wiedcrholungswahrscheinlichkeit auf 43 m 3/s, also auf die Wasserfiirhungskapazitäit der darunter befindlichen Wasserlaufstrecke herabmindert. Aufgrund durchgeführter Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen ergab sich, dass die mit Zubringer-Speicherung kombinierte Regulierung wirtschaftlicher ist. So beschloss man, dass die günstigste technische Lösung der Regulierung des Wasserlaufs Kapos eine mit Zubringer-Rückhaltebecken zu kombinierende Bettregulierung sei. Von den Zubringer-Rückhaltebecken wird unter Titel 3. der Abhandlung der Bau des Rückhaltebeckens bei Toponár am Wasserlauf Deseda beschrieben (Bild 4.). Der Speicher wurde im Jahre 1976 fertiggestellt. Sein Wehrschacht-Überfall wird auf Bild 5., die Bauarbeit des Notspeichers auf Bild 6. gezeigt.

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