Vízügyi Közlemények, 1976 (58. évfolyam)

1. füzet - Rövidebb tanulmányok, közlemények, beszámolók

138 Páljai I.—Keresztes T.—Török I. Umbegung von der Stadt Szeged erwogen. Diese können während der Gewinnung lau­fend, oder bei Katastrophenfällen (Bild 2.) in Erscheinung treten. Unter b) wird die Verschmutzung des zur Bewässerung genutzten Wassers durch das Pflanzen­schutzmittel Dikonirt in der Umgebung der Stadt Szentes beschrieben. Dadurch entstanden schwere Schäden in den Paprika- und Kohlbeständen ( Bilder 3. und 4.) Die Ursache ist in den tiefgeführten Bewässerungskanälen zu suchen, in die das Pflanzenschutzmittel von der Oberfläche, oder unmittelbar vom Kanalufer (Bild 5.) eingespült worden ist. Eine mögliche Lösung besteht im Ausbau eines hochgeführten Bewässerungsnetzes. Unter с ) werden die schädlichen Folgen der Thermalwasser­gewinnung erörtert. Das abfliessende Thermalwasser ist wegen seines hohen Salz­und Natriumgehaltes schädlich für die Bewässerung. Die Lösung kann in der vor­übergehenden Rückhaltung, oder Verpressung in geeignete Schichten gesucht werden. Abschnitt 2 ist dem Schutz der unterirdischen Gewässer gewidmet. Unter a) werden die möglichen schädlichen Folgen der Erdöl- und Erdgasgewinnung erörtert. Bei Gasausbrüchen (Bild 7.) besteht die Gefahr dass Gas in die wasserführenden Schichten gelangt, wodurch der Gasgehalt des Wassers beträchtlich ansteigt, und die Druckverhältnisse sich ungünstiger gestalten. Als Lösung kommen vorbeugende Massnahmen in Betracht. Unter b ) wird die Verseuchung des Grundwassers durch Arsen beschrieben. Da in den zerstreut gelegenen Bauernhöfen das Trinkwasser aus Schachtbrunnen gewonnen wird, waren als Folge schwere Arsenvergiftungen zu verzeichnen. Um ähnliche Vorfälle zu verhindern wurden Tiefbrunnen gebohrt.

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