Vízügyi Közlemények, 1976 (58. évfolyam)

1. füzet - Lorberer Árpád: Salgótarján vízellátásával kapcsolatos hidrogeológiai és vízkészlet-gazdálkodási vizsgálatok

Salgótarján vízellátásával kapcsolatos vizsgálatai 109 The secondary water levels ( Fig. 8.) corresponding to the condition of 15 June, 1971, were used to construct a drawdown map (Fig. 9.) which, when analysed in combination wiLh the withdrawals, has revealed interference between the wells due to improper well siting as the main reason for excessive lowering of the pumping depths and of the reduction in well discharges. For reducing the existing level of pollution, and for preventing the encro­achment of additional pollutants the pressure must be reduced in the polluted Miocene layers, and withdrawal must be restricted from the Oligocene sandstone formation in urban areas. It is desirable, moreover, to establish a coordinated order of operation of all deep wells. Even in uncovered areas it is desirable to increase the spacing of wells in order to minimise interference. The results of the present studi / permit the identification of additional potential sources of supply in the region and the delineation of areas where water prospecting is liable to remain unsuccesful, or to be uneconomical (Fig. 11.) except for those involving pollution hazards. * * Ilydrogeologische und wasserwirtschaftliche Untersuchungen über die Wasserversorgung von Salgótarján von Dipl. Ing. Á. Lorberer Das Wasser für die Versorgung der Stadt Salgótarján im nördlichen Teil von Ungarn wird durch Tiefbrunnen aus Sandsteinschichten des oberen Oligozän gewon­nen. Die Hauptziele der Studie waren die Gründe der Verschmutzung und Verringerung der Ergiebigkeit der Brunnen zu erkunden, - die möglichen Gegenmassnalimen zu erörtern, und — die Rolle der unterirdischen Wasservorräte in der perspektiven Wasserversor­gung der Gegend zu klären. Wegen den verwickelten natürlichen und künstlichen Verhältnissen, ferner in anbetracht der grundsätzlichen Probleme der Wasserbeschaffung und des Um­weltschutzes mußten die Untersuchungen auch auf die Wechselwirkungen der Wasser­vorräte erstreckt werden. Dies konnte durch eine Synthese der geologischen und der wasserwirtschaftlichen Betrachtungsweise gelöst werden. Aus der Untersuchung der geologischen und tektonischen Verhältnisse ( Bilder 3. und 4.), ferner auf Grund der Wasserführungs- und Speicherkennwerte der ein­zelnen Formationen (Tafel I.) konnte eindeutig festgestellt werden, dass im Gebiet Wasser in erster Linie aus der glaukonitischen Sandsteinformation gewonnen werden kann. Die in den Spalten der vulkanischen Gesteinen, in den alluvialen Schichten gespeicherten und aus den Sehiclitquellen hervortretenden Wasservorräte lassen sich nur zur Deckung lokaler Wasserbedarfe heranziehen. Die Gestaltung der oligozänen Sandsteinformation, deren gesteinsphysikalische Parameter und die Analyse der vertikalen Wasserbewegungen deuteten auf die doppelte Porosität des Gesteins. Die durchschnittlichen piezometrischen Ruhewasserspiegel der Tiefbohrbrunnen im Jahr 1955 (Bild в.), die geförderten Wassermengen (Bild 7.), die geothermische Gradiente (Bild 3.) und andere hydrogeologischen Kennwerte zeigten eine von den Bruchlinien abhängige Verteilung. Daraus Hessen sich im Gebiet wasserführende und wassersperrende Bruchzonen feststellen. Die Sandsteinschicht stellt den einzigen zusam­menhängenden Speicher doppelter Porosität dar, deren Vorräte durch Einsickerung an der Oberfläche ergänzt werden. Der auf die obere, 250 m tiefe Schicht bezogene, dynamisch ergänzte spezifische Wasservorrat der Sandsteinformation lässt sich auf 765 Lit/Min/km errechnen. Der spezifische Wert des statischen Vorrates der selben Schicht beträgt 9,218 Millio-

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