Vízügyi Közlemények, 1975 (57. évfolyam)
1. füzet - Wisnovszky Iván: A települések csapadékcsatornázásának hidrológiai vizsgálata
42 Wisnovszky Iván Hydrologische Untersuchung »1er Xiedersehlagskanalisation von Siedlungen Dr. Ing. Iván Wisnovszky Der Verfasser untersucht in seinem Studium die zeitgemässen Fragen der städtischen Hydrologie : es werden zuerst die ausläudischen Forschungsergebnisse und nachher die Ergebnisse der ungarischen Forschungen besprochen. Die Abb. 1, zeigt die Flecke von wasserdichter Oberfläche der ungarischen kennzeichnenden Siedlungsarten; es wird festgestellt, dass das wichtigste Kennzeichen der städtischen Hydrologie der Beiwert der wasserdichten Oberfläche ist (R ), der den Anteil der wasserdichten Oberfläche angibt. Im Kapitel 1, auf Abb. 2, werden die annähernden Werte des Spitzenertrages des städtischen Abflusses in Abhängigkeit vom dem Beiwert der wasserdichten Oberfläche und dem mittleren Gefälle des Einzugsgebietes — anhand der Erörterung der ausländischen Forschungsergebnisse — bekannt gegeben. Die Abb. 4, zeigt (nach Eagleson) Näherungswerte des Höchstertrages der Einheits-Hochwasserwelle sowie, der Zeitdauer des steigenden Zweiges der Einheits-Hochwasserwelle bei verschiedenen Entwicklungsgraden der Urbanisation, abhängig von dem Einzugsgebiets-Beiwert ( К ). Diese Abbildung zeigt auch die Höchsterträge der EinheitsHochwasserwelle von drei Messquerschnitten des Versuchs-Einzugsgebietes der Stadt Miskolc in Ungarn, welche aufgrund von Messergebnissen festgestellt wurden. Zur Schilderung des den Abfluss steigernden Einflusses der Urbanisation wird nach Seaburn die Abb. 5. gezeigt. Zur Bestimmung der sich im städtischen Niederschlags-Kanalnetz bildenden Hochwasserwelle wird ein in den USA ausgearbeitetes mathematisches Modell erörtert, dessen maschinelle Verarbeitung nach dem Blockdiagramm der Abb. 6'. möglich ist. Es wird im Kapitel 2, anhand der Erörterung der ungarischen Forschungen beschrieben, dass im Jahre 1972 ein Versuchs-Einzugsbgebiet in der Stadt Miskolc, auf einer Fläche von 74,7 lia angelegt wurde, wo der Niederschlag durch einen zentrisch untergebrachten Ferngeber angezeigt wird, während die elektrischen Signale der Wasserstände von den 4 mit Schwimmer verbundenen Geberpotenziometern durch Fernleitung in einen 1(>-Kanal Punktschreiber vom Typ Kent eingeführt werden. Damit wurde die Synchronisierung der Beobachtungen von Niederschlag und Wasserstände sichergestellt. Abb. 8. zeigt das Einzugsgebiet. Die wasserdichten Oberflächen wurden auf dem Versuchs-Gebiet ausführlich vermessen und auch die Zeitfunktionen der Einsickerung (Hirton-Kurven) durch Messungen festgestellt. Die Kurven der Einsickerung sind auf Abb. 9. wiedergegeben. Es wurden die augenblicklichen Einheits-Hochwasserwellenbilder bezüglich drei Messquerschnitte des städtischen Versuchsgebietes festgestellt; diese entstehen auf Wirkung eines abfliessenden Niederschlages von 1 min/min (Abb. 10.). Mit Hilfe dieser Bilder wurden sämtliche beobachteten Hochwasserwellen mit den errechneten Hochwasserwellen verglichen. Abb. 13. zeigt eine dieser Simulationen. Im Kapitel 3. analisiert der Verfasser die Probleme der bei der Planung von Niederschlagskanalisationen weit verbreiteten rationellen Methode. Es wird festgestellt, dass der bei dieser Methode eine sehr wichtige Transformations-Rolle spielende Abflussbeiwert aufgrund der neuen Forschungen berechnet werden kann und das Rechenverfaliren auch durch die ungarischen Forschungen der städtischen Hydrologie rechtfertigt wurde. Diese Forschungen ermöglichten auch die Ausarbeitung einer solchen analitischen Berechnungsmethode der Hochwasser, welche die Ermittlung des Höchstertrages einer vom untersuchten Stadtgebiet abfliessenden Hochwasserwelle ermöglich. Die Methode liefert in der ersten Stufe den Wert des Höchstertrages für eine Flächeneinheit von 10 ha des untersuchten Gebietes; sie wird deshalb spezifische Hochwasserwellen- Analyse gennant. Das Einzugsgebiet muss zur Berechnung nicht in Teilflächen aufgeschlossen werden, weil die ausführliche Aufschliessung durch die Annäherungen der Methode entbehrlich wird. Zur Anwendung der Methode sollen die Folgenden bestimmt werden: Mass des Einzugsgebietes, Beiwert der wasserdichten Oberfläche, mittleres Gefälle des Gebietes, Länge und mittleres Gefälle der längsten Abfluss-Strecke, Zeitdauer der Ansamm-