Vízügyi Közlemények, 1974 (56. évfolyam)

4. füzet - Bokor Mihály-Ivicsics Lajos: Az áramlástan szerepe a vízépítésben

Az áramlástan szerepe a méretezésben 581 montrées par des essais de laboratoire. L'aménagement correct et incorrect d'un clarificateur système corridor est illustré par la figure 26., celui du clarificateur du type Candy, par la figure 27., alors que l'aménagement incorrect de deux instal­lations de décantation à passage longitudinal est montré par la figure 28. et enfin l'admission correcte d'eau par la figure 29. de l'étude. * * * Holle der Strömungslehre bei der Bemessung von wasserbaulichen Anlagen Dipl. Ing. Mihály Bokor und Dr. Ing. Lajos Ivicsics Die Wasserbaulichen Anlagen, wo die Strömungsverhältnisse des Werkes eine wichtige Rolle bei der Bemessung spielen, sind die Folgenden: Anlagen der Regulie­rung von Wasserläufen und Seen (Querdämme, Buhnen, Flussbettänderungen, Sperranlagen von Nebenzweigen, Hochwasserdämme) und Anlagen der Schiffahrt, Wasserkraftwerke, Irrigation, der industriellen und kommunalen Wasserversorgung und der Abwasserreinigung (Hafen, Schleusen, Stauwerke, Wasserkraftanlagen, Pumpenanlagen, Reinigungsbehälter, Behandlungs- und Speicherbecken, usw.). Das Studium zeigt deshalb einige — teils aus Modellversuch, teils aber aus der Natur stammende — Beispiele, welche die Wichtigkeit der Bemessung nach der Strömungslehre dokumentieren. Eine Regel der elementaren Hydraulik stellt fest, dass irgendwelche Kraft jeweils notwendig ist, um die Richtung der Geschwindigkeit des bewegten Wassers zu verändern. Fehlt diese Kraft, so folgen die Wasserteilchen die den Strömungs­raum begrenzende feste Fläche, die Richtung der Wände nicht mehr, die Wasser­fäden lösen sich von den festen Flächen ab. Der Raum zwischen der Ablösungs­fläche und der festen Fläche ist der Strömungsschatten. In diesem bewegt sich und wirbelt das Wasser, wird auch in gewissem Masse ausgetauscht, der Querschnitt fördert jedoch keine wesentliche Wassermenge. Es spielen auch die auf das er­wähnte hydraulische Grundprinzip gegründeten Erfahrungen bei der Bemessung eine wichtige Rolle. Das Studium enthält ungefähr 29 Abbildungen, welche es zeigen, wie oft die bekannten hydraulischen Grundprinzipien in der Praxis nicht verwendet werden, wodurch die technisch-wirtschaftliche Wirksamkeit der wasser­baulichen Anlage vermindert wird. Im Kapitel 1. behandelt das Studium die Anordnung der Hochwasserdämme im Lageplan. Die Hochwasserdäme sollen die Beweungsverhältnisse des Hoch­wassers des Flusses — hinsichtlich der Strömungslehre — so modifiziern, dass die Strombahn des Hochwassers möglicherweise nahe zur Strombahn des Mittel­wassers liege. Dieses Ziel kann im Allgemeinen durch die entsprechende Anordnung sowohl im Lageplan, als auch in der Höhenrichtung der Hochwasserdämme, der sich im Flutraum befindenden Anlagen (Brücken, Strassen, Zufahrtswege) und des Bewuchses erreicht werden. Die Abweichung der Hochwasser-Stromlinien von der Strombahn des Mittelwasser-Flussbettes ist auf Abb. 1. ausgeprägter­weise sichtbar; die Abb. 2. zeigt zwei typische Beispiele auf den sich im Strömungs­schatten befindenden Flutraum. Kapitel 2. beschäftigt sich mit der Planung von Brücken mit Rücksicht auf die Strömungslehre. Die Bemessung nach der Strömungslehre dient zur Bestimmung der Form, Anzahl und Unterbringung im Lageplan der Pfeiler, d. h. zur Bestimmung der Breiten und Lagen der Öffnungen im Flussbett und Flutraum. Abb. 3. zeigt den Lageplan einer bezüglich der Strömungslehre falsch und einer richtig unter­gebrachten Brücke. Ähnliche fehlerhafte Strömungsverhältnisse zeigen die Abb. 4 — 15., wo die Fehler auf den Abbildungen lesbar sind. Das Beforsten des Flut­raumes in der Umgebung von Brücken spielt bei den Brücken eine besondere Rolle, weil der Durchflussquerschnitt wesentlich vermindert und damit der Abfluss der Hochwasser ungünstigerweise verhindert wird. Kapitel 3. erörtert die Strömungsfehler von Dolen, Schleusren und Pumpen-

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