Vízügyi Közlemények, 1974 (56. évfolyam)
3. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók
448 Horcher Ferenc VViiiderregtc Wellenbewegung im überschwemmten Flutraum des Flusses Tisza Dipl. Ingl. Ferenc Horcher Zur Zeit des Hochwassers des Flusses Tisza in 1970 wurden in der Bucht von Abádszalók, zwischen den Querschnitten 405 — 410 km der Tisza, in dem sich ungefähr bis zu 5 km ausgebreiteten Flutraum Messungen der Windgeschwindigkeit und der Wellenhöhen durchgeführt ( Abb. 1, 2, 3). Die Wellenhöhen wurden sowohl vor, als auch hinter dem Forstgürtel des Flutraumes gemessen. Der Verfasser hat die Ausgleichskurve der auf offenem Wasser gemessenen Datenpaare Windgeschwindigkeit-Wellenhöhe bestimmt (Gl. 1 und 2) und festgestellt, dass diese — mit einem Risiko von 5% — dem Zusammenhang (3), welcher für den See Balaton in 1970 abgeleitet w 7urde ( Abb. 5 und 6), gleich angesehen werden darf. Deshalb wird dieser aus langfristigen Beobachtungs-Datenreihen abgeleitete Zusammenhang für praktische Verwendung auch im Falle von breiten Flutraumen vorgeschlagen. Zur Kennzeichnung der die Wellenbewegung dämpfenden Wirkung des Forstgürtels im Flutraum wurde durch Ausgleich zwischen den vor und hinter dem Forstgiirtel gemessenen Datenpaaren der Wellenhöhe der Zusammenhang (4) abgeleitet (Abb. 7 ). Die Abb. 8 zeigt den Zusammenhang zwischen dem durch den Forstgürtel verzehrten Anteil der Wellenenergie und der Höhe der eintretenden Welle; hier wurde die Wellenenergie proportional zum Quadrat der Wellenhöhe angenommen. Der Energieverlust kann auch 75% der eintretenden Energie erreichen.