Vízügyi Közlemények, 1973 (55. évfolyam)

4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók

(112). ;$. Dipl. Ing. József Déri: Wasserwirtschaft von Marokko. (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 487) Die Grossraum-Wasserwirtschaft von Marokko ist in starker Entwicklung, so kann eine umfassende Übersicht der Wasserwirtschaft des Landes nutzbare Infor­mationen liefern. Das Studium ist eine kurze Zusammenfassung der Erfahrungen, welche der Verfasser anhand seines Fachmannsdienstes sammelte. Die ersten drei Kapitel be­schreiben die kartographischen, geologischen, klimatischen, meteorologischen, hydrographischen und hydrologischen Kennzeichen des Landes. Kapitel 4 gibt die Verteilung der Wasserwirtschaftsaufgaben innerhalb des Landes bekannt. Diese Aufgaben werden mehreren Ministerien zugeteilt: dem Ministerium der Öffentlichen Arbeit und des Verkehrs, sowie den Agrar-, Innen- und Sanitätsministerien. Kapitel 5 erörtert die Gesetze und Vorschriften des Wasserwesens, wonach sämtliche Wasser Gemeinschafts-Eigentum bilden. Kapitel 6 verhandelt die internationalen Verbin­dungen und Kapitel 7 die wirtschaftlichen Probleme der Wasserwirtschaft, wo betont wird, dass auf erster Stelle des Aktionsprograms des gegenwärtigen fünfjährigen Plans die Irrigation steht. Kapitel 8 beschreibt den gegenwärtigen Stand und die Entwicklung der Flussregelung, Entwässerung und des Hochwasserschutzes, Kapitel 9 die der mehrzweckigen Wasserspeicherungen und Kapitel 10 die der Wasserkraft­anlagen. Kapitel 11 gibt die mässige Dynamik der Trink- und industriellen Wasser­versorgung bekannt, welche die ungünstige Sanitätslage besonders der Gemeinden bedingt. Die im Kapitel 12 verhandelten landwirtschaftliche Wasserversorgung und Irrigation ergeben ein viel günstigeres Bild, weil die klimatischen Verhältnisse und die demographische Sprengung die Entwicklung der Bewässerungswirtschaft unent­behrlich erfordern und gleichzeitig die geographischen und hydrographischen Um­ständen günstige Bedingungen sichern. Der mittlere landwirtschaftliche Wasserverbrauch wird auf jährlich 7500 Millionen m 3 geschätzt. Kapitel 13 befasst sich mit der Wasservorratswirtschaft. Der gesamte Niederschlag des Landes beträgt 150 Milliarden m 3; Abfluss entsteht nur auf 2/3 Teil der Gesamtfläche des Landes, der Rest ist Wüste. In der fünfjährigen Periode 1968 — 72 verbraucht die Bevölkerung 300, die Industrie 200 und die Land­wirtschaft 7500 Millionen m 3 Wasser. Auf einigen Gebieten tritt wegen der unregel­mässigen räumlichen und zeitlichen Verteilung der Wasservorräte und Wasser­anspriiehe Wassermangel auf; dies erfordert spezielle Massnahmen. Kapitel 14 gibt endlich eine zusammenfassende Wertung und beschreibt die mit der Entwicklung der Wasserwirtschaft verbundenen Aufgaben. Dipl. Ing. Maria Bauer und Dipl. Ing. Frau Decsi: Das internationale hyd­raulische und Sanitätsseminar für Ingenieure in Delft. (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 503) Die Verfasser geben zuerst im Allgemeinen die Gründung, Tätigkeitsort, Zweck und Studiumprogram des genannten Seminars bekannt, später erörtern das Inhalts­material des Internationalen Hydraulischen Seminars und des Internationalen Semi­nars für Sanitätsingenieure ausführlich. Unter a.) werden die innerhalb des hydrau­lischen Seminars auf den versuchshydraulisclien und berechnungshydraulischen Fächen studierbaren Gegenstände besprochen, unter b.) die Kenntnismaterialien der beiden Themenkreise des Sanitätsingenieurwesens, unter c.) die verwendeten Methoden der Bildung, unter d.) die Studienreisen des hydraulischen Seminars, unter e.) die des Sanitätsingenieurseminars, unter f.) der Lehrplan des Seminars, endlich unter g.) veröffentlichen die Verfasser ihre persönliche Erfahrungen. Kiadja a Lapkiadó Vállalat, Budapest, VII., Lenin körút 9—11. 73.1123 Egyetemi Nyomda, Budapest. Felelős vezető: Janka Gyula igazgató

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