Vízügyi Közlemények, 1973 (55. évfolyam)
4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók
(110). auf Abb. 8 sichtbar. Hier gab es Salzausscheidung nicht nur in dem bis 160 m eingehängten Förder-Rohr, sondern auch unter dessen Rohrschuh, selbst in dem Futterrohr des Brunnens bis zu der Tiefe 250 m. Die Versuchsuntersuchungen zeigen, dass jedes Thermalwasser eigenartige Eigenschaften besitzt; vor der Säurebehandlung ist deshalb eine vorhergehende Untersuchung notwendig. Bei den zur Salzsteinausscheidung geneigten Thermalwassern müssen diese Untersuchungen verpflichtend durchgeführt werden. Es müssen die Geschwindigkeit der Steinausscheidung, der Betriebsdruck in Abhängigkeit von dem Wasserausfluss, die optimalen Mengen der zuzugebenden Säure und des Inhibitors, sowie die Tiefe der Zuführung festgestellt werden. Im Teil 4 werden das Material und die Struktur der Salzausscheidungert, sowie die Praxis derer Entfernung erörtert. Hierher gehören auch die Teile des Säurezuführergerätes (Abb. 9). Auf der Abb. 11 sind verschiedene Gas- und Salzausscheidungsbehälter zu sehen. Teil 5. verhandelt die chemische Zusammensetzung und die Neigung zur Salzausscheidung der Thermalwasser. Tabelle I enthält die ausführliche chemische Untersuchung der im Studium verhandelten Brunnenwasser, während die Tabelle 11 die wichtigeren chemischen Komponenten derer 47 Brunnen enthält, bei welchen die Salzausscheidung im Betrieb der Brunnen schon Schwierigkeiten verursachte. Der Verfasser suchte aufgrund dieser Daten eine Verbindung zwischen der chemischen Zusammensetzung und der Neigung zur Salzausscheidung der Thermalwasser. Das Ergebnis dieser Untersuchung war jedoch, dass die Neigung zur Salzausscheidung aufgrund je eines Komponenten nicht vorher feststellbar ist, bzw. höchstens die Feststellung, dass innerhalb von einigen Flächcn die Brunnen grösserer Salzkonzentration mehr zur Salzabsatz geneigt sind. Die Stellen der 47 Brunnen sind auf Abb. 12 gegeben. Teil 6 der Arbeit gibt die wichtigeren chemischen Komponenten der heimischen Thermalwasser und die Wassertypen für das Land aufgrund der Daten von 386 Brunnen bekannt. Die Thermalwasser sind am häufigsten jod- und bromhaltig (Abb. 13), oder von Alkalihydrogenkarbonat, bzw. schwefelige Thermalwasser (Abb. 14). BEWEGUNGSERSCHEINUNGEN VON AUF SEDIMENTBODEN ANGELEGTEN WASSERBAUTEN Dr. Ing. Ferenc Hamvas (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 435) Im Studium wird die Bewegung der tiefgegründeten, auf Sedimentboden liegenden Wasserbauten in jenem Fall untersucht, wenn sich 15 — 20 m tief unter der Gründungsebene eine wasserdichte Tonschicht befindet. Es werden die theoretisch erwarteten Bewegungen ( Abb. 1 ) mit den beobachteten Messergebnissen der Netzpunkte von gebauten Wasserbauten ( Abb. 2) verglichen. Nach der Bekanntmachung des Bauganges der am Fluss Tisza gebauten Staustufe von Kisköre (Abb. 3 — 4) analisiert die Arbeit die Bewegungen mehrerer Bauteile während des Baues und zur Zeit des Staubeginns ausführlich (Abb. 6—11). Die Ergebnisse der Vergleichsuntersuchungen können wie folgt zusammengefasst werden: — Sind die Wasserbauten mit Erdbau zu grossen Tiefen und auf grossen Flächen verbunden, so sollen Setzungen und Steigungen der Bauteile gleichmässig erwartet werden. — Die Bewegung der Bauteile kann sowohl in absolutem als auch in relativem System untersucht werden. Es können wesentliche Unterschiede zwischen den absoluten Bewegungen (z. B. auf den baltischen oder adriatischen Meeresspiegel bezogenen) und den relativen Bewegungen (auf sich oder auf benachbarte Bauteile bezogenen) bestehen. — Der Ausgangspunkt der Nivellierung der Wasserbau werke soll wenigstens 350 — 500 m entfernt vom Bauplatz liegen; die Höhe des Ausgangspunktes soll