Vízügyi Közlemények, 1969 (51. évfolyam)
4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók
(26) BETRACHTUNGEN ÜBER DIE WASSERWIRTSCHAFTLICHE BILANZIERUNG IN POLEN Von Philipkowsky, Andrzej, Dipl.Ing. (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 3) Nach einleitenden Betrachtungen über die in Polen im Zusammenhang mit der Theorie der Wasserwirtschaftsbilanz bisher durchgeführten Forschungen wird die Beziehung der Bilanz zu der wasserwirtschaftlichen Planung erläutert. In der für Oberflächengewässer angführten Methode der wassertwirschaftlichen Bilanzberechnung stellt in der Wasserbilanz eines gegebenen Bilanzquerschnittes eine Bilanzseite nicht einen einzigen Wert dar, sondern eine möglichst lange Durchflußreihe (in der Praxis ist dies meistens die Reihe der mittleren Monatsdurchllüße), die nicht durch menschliche Eingriffe beeinflußt ist. (Sollten die beobachteten Durchflüße keine natürlichen Werte sein, so muß vorerst eine Korrektur vorgenommen werden.) Entsprechend der angeführten Methode wird die wasserwirtschaftliche Bilanz für gewisse Querschnitte, die sog. Bilanzquerschnitte eines Wasserlaufes aufgestellt. (Querschnitte bestehender, oder vorgesehener Speicher müssen als Bilanzquerschnitte angesehen werden.) Für jede der Bilanzquerschnitte wird für jede der durch Unterteilung der Beobachtungsdauer der Durchflußreihe gewonnenen Zeiteinheit (im allgemeinen ein Monat) m eine wasserwirtschaftliche Bilanz aufgestellt. Die Bilanzberechnung für die j-te Zeiteinheit wird für die einzelnen Bilanzquerschnitte in Fließrichtung fortschreitend durchgeführt. Bei der Aufstellung der Bilanz für einen gegebenen Querschnitt stehen somit die Ergebnisse der Bilanzen sämtlicher überliegenden im Einzugsgebiet liegenden Bilanzquerschnitte zur Verfügung. Bezeichnet man den untersuchten Querschnitt mit der laufenden Nummer n + 1 und die überliegenden Querschnitte mit i = 1, 2, . . . , n so läßt sich das Ergebnis der wasserwirtschaftlichen Bilanz nach den Gin. (1) und (2) berechnen (s. den ungarischen Text). In diesen, auf die Periode j(J = l, 2, ..., rri) bezogenen Gleichungen bedeuten B n+ l das Ergebnis der wasserwirtschaftlichen Bilanz im (n + Z)-ten Querschnitt, den natürlichen Wasservorrat im (n + 7)-ten Querschnitt P n+i den Wasserbedarf (die gesamte, im (n X J)-ten Querschnitt dem Fluß entnommene Wassermenge), N n+1 den notwendigen Durchfluss im (n + l)-ten Querschnitt des Wasserlaufes. Von zwei Durchflusswerten, nämlich dem zum Aufrechterhalten des biologischen Gleichgewichtes, bzw. aus sanitären Erwägungen im Flussbett zu bewahrenden Mindestdurchfluss, und dem für die Binnenschiff-fahrt, Stromerzeugung oder für andere Arten der Nutzung erforderlichen Durchfluss der höhere, ^ß.ndie Änderung des Vorrates an Oberflächengewässer, die unter dem Einfluss der oberhalb des (n+l)-ten Querschnittes erfolgenden Nutzungen entsteht. Dieser Wert setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen: Z die Summe der Rückführungen aus Oberflächengewässern, Grubengewässern und unterirdischen Gewässern, die durch ausserhalb des zu dem Querschnitt (n + 1 ) gehörenden Einzugsgebietes liegenden Nutzern in das über dem Querschnitt liegende Einzugsgebiet einleiten und die im (n + 1)ten Querschnitt nutzbar sind ; U die Verringerung des Wasservorrates im untersuchten Einzugsgebiet als Folge der Entnahmen aus dem Grundwasser durch Verbraucher im zu dem(n + 1 J-ten Querschnitt gehörenden unterirdischen Einzugsgebiet; Z\ aus Grundwasser stammende Rückführung die im г'-ten Querschnitt des untersuchten Einzugsgebietes durch einen Verbraucher eingeleitet wird; Z\ Rückführung von Grubenwasser im г'-ten Querschnitt; Si Wasserverbrauch an der Oberfläche im г'-ten Querschnitt B\ Resultat der Wasserbilanz im ('-ten Querschnitt ;