Vízügyi Közlemények, 1967 (49. évfolyam)

4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók

(4 3) so hängt die Kennziffer y(t) der Wasserwirtschaftsbilanz, und somit die Qualifizie­rung der Bilanz laut der Gleichung y(t) = <p(K(t), /(0) schon allein von dem Zusammenhang <p ab. Es wurde in der Studie untersucht, wie der die quantitative Seite der Wasser­wirtschaftsbilanz ausdrückende Zusammenhang — von den auf Grund der allgemeinen Definition der Wasserwirtschaftsbilanz sich bietenden Möglichkeiten — zweckmässig ausgewählt werden soll, damit man an Hand der Qualifizierung der summierenden Wasserwirtschaftsbilanz auf der gegebenen wasserwirtschaftlichen Einheit das Mass der Entwicklungmöglichkeiten den Wassernutzungen — in quantitativer Hinsicht — je zuverlässiger beurteilen kann. Von den Ergebnissen dieser Untersuchungen sei hier die Beschreibung der elastischen Qualifizierung an Hand von drei Kennzif­fern hervorgehoben, denn da diese von allen Qualifizierungen die zusammengesetz­teste ist, enthält sie als Sonderfälle die — ebenfalls eingehend besprochenen — elas­tischen (und natürlich auch strengen) Qualifizierungen an Hand von einer bzw. zwei Kennziffern. Es sei angenommen, dass die Verteilung in der Untersuchungsperiode des nutz­baren Wasserdargebotes durch die (dreidimensionelle) charakteristische Dauer­kurve K 0(d, D), der Wasserbedarf hingegen mit einem Wert I — Konst gegeben ist. Zur Qualifizierung an Hand von drei Kennziffern müssen folgende 6 Werte be­kannt sein: k' und k" — Grenzpunkte des Gleichgewichtsintervalls der Ausnutzungs­grades der Wasserdargebotes (k'^sl und k"s^l), d' und d" — Grenzpunkte des Gleichgewichtsintervalls der (gewöhnlichen) Dauer (d'^dM, d"s*dM), wobei dM= 1—^r ist und 6м die resul­tierende Wassermangeltoleranz der Wassernutzungen auf der wasserwirtschaftlichen Einheit E bezeichnet, 1У und D" — Grenzpunkte des Gleichgewichtsintervalls der Wiederkehrs­dauer (D'^D") Es sei angenommen, dass diese 6 Werte — z. B. auf Grund irgendwelcher Vor­schrift — bekannt sind. Sie definieren im Koordinatensystem (K, d, D) den Gleich­gewichts-Parallelepipedon (k'*sk*sk", d'=ed=sd", D'*sD^D"). Die in diesen Paral­lelepipedon fallende Strecke der charakteristischen Dauerkurve K 0(d, D) wird, samt ihren Grenzpunkten, Gleichgewiehtsabschnitt genannt. Der von dem Gleich­gewichtsabschnitt gegen den Punkt (A' mi n, 0,0) befindliche Teil der charakteristi­schen Dauerkurve wird als aktiver, der von dem Gleichgewichtsabschnitt gegen den Punkt (K ma x , 1,1) befindliche Teil hingegen als passiver Abschnitt der Kurve be­zeichnet. Auf Grund der somit in drei Abschnitte geteilten charakteristischen Dauerkurve des Wasserdargebotes kann die Wasserwirtschaftsbilanz schon einfach qualifiziert werden. Die Qualifizierung der Wasserwirtschaftsbitanz stimmt mit dem Attribut des­jenigen Abschnittes der charakteristischen Dauerkurve des Wasserdargebotes überein, in welchen der durch der Ordinate K 0= I bestimmte Punkt der Kurve fällt. Zur Qualifizierung der Wasserwirtschaftsbilanz an Hand von einer bzw. zwei Kennziffern werden in Abb. 3., zu derjenigen an Hand von drei Kennziffern in Abb. 7. Prinzipskizzen gezeigt. Die nützliche Anwendbarkeit der vorgeschlagenen Quali­fizierungsmethoden wird an Hand konkreter Beispiele ( Abb. 5 und 0, Tab. V ) be­wiesen. Die Qualifizierung der Wasserwirtschaftsbilanz an Hand von zwei Kennziffern erhöht die Aussagekraft der Wasserwirtschaftsbilanz — im Vergleich mit der Quali­fizierung an Hand von einer Kennziffer — wesentlich und ist nicht beträchtlich aufwendiger, als die letztere. Ihre ausgedehnte — wenn auch vorläufig nicht allge­meine — Einführung wird deshalb schon jetzt empfohlen. Die Qualifizierung an Hand von drei Kennziffern ist schon bedeutend aufwendiger, ihrer praktischen Einführung müssen also weitere — in erster Reihe die Vereinfachungsmöglichkeit betreffende — Forschungen vorangehen.

Next

/
Thumbnails
Contents