Vízügyi Közlemények, 1967 (49. évfolyam)

4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók

(4 3) während sie innerhalb des Staubereichs bereits ein solches Ausmass angenommen haben, dass eine Flussbettdeformation mit den üblichen Mitteln nicht mehr verhin­dert werden kann. c) Was den Eisabfuhr betrifft, hat die Zeitdauer des vereisten Zustandes selbst ebenso zugenommen wie die Menge des Eises. Die den Abfuhr hemmenden Flussbett­abschnitte müssen durch Regulierungsarbeiten möglichst rasch korrigiert werden. Varsa E.: Der Hau der Talsperre im Tal des Köszöru-Baehes (Ungarischer Text Seite 260) Zur Verbesserung der regionalen Wasserversorgung im Bergland der Mátra (Nordungarn) wird im Tal der Köszörű ein Speicher errichtet (Bild 1). Der 147 m lange und 21 m hohe Erddamm (Bild 2) wird 340 000 m 3 Wasser speichern. Die An­lage setzt sich aus drei Teilen zusammen: aus dem Entlastungskanal, der Betriebs­wasserentnahme und dem Grundablass — und während des Baues aus einer Wasser­ableitung. Der Boden besteht aus Sandstein. Der Wasserentnahmeturm ist 17,42 m hoch. Das Betriebswasser fliesst durch sein eigenes Gefälle ins Klärwerk und nach einer entsprechenden Behandlung in je ein Becken von 250 m 3 Inhalt. Der Bau wurde 1966 begonnen und 1967 beendet. Nach dem Fundament wurde der Tonkern in Angriff genommen und die Verdichtung sorgfältig durchgeführt. Die vorgeschriebene Trockenraumgewicht von 1,65 t/m 3 wurde durch Schütten in 20 cm dicken Schichten und 10 Durchgängen mit einer Vibrations-Schaffusswalze erreicht. Die Dichte wurde laufend radiometrisch kontrolliert. :i. Dávid L.— Gál T.— Török L.: Die Wasserführung des Östlichen Hauptkanals (Ungarischer Text Seite 267) Im Jahre 1965 musste dem Östlichen Hauptkanal zur Versorgung der östlich der Theiss gelegenen Tiefebene bei der Schleuse von Tiszavasvári 45 m 3/sec Wasser entnommen werden, obwohl er ursprünglich nur für 35 m 3/sec entworfen worden war. Um diese Differenz und die einander widersprechenden Daten über das zur Verfügung stehende Wasserführung des Kanals zu klären, wurden vom 19. bis 23. Oktober 1964 Messungen an Ort und Stelle durchgeführt. Dabei wurde im obersten Kanalabschnitt ein permanenter Durchfluss von 40 — 45 m 3/sec angestrebt (Bild 4 und 9). Es ergab sich, dass zur Führung solcher Wassermengen ein geringfügiger Umbau der Uferschutzbauten und Begleitgräben genügt. Die zwischen Km 5 und45 notwendigen Arbeiten werden auf etwa 4,5 Millio­nen Forint geschätzt. Bei einer Rückrechnung ergab sich als Geschwindigkeits­faktor des Hauptkanals der Wert к = 46. \. Hankó Z. und Frl. Zs. Akantis: Hochwasser-Strömungsversuche für die Stau­stufe Tisza II (Ungarischer Text Seite 283) Die Forschungsanstalt für Wasserwirtschaft führte 1965 Hochwasserströmungs­versuche an einem unverzerrten Modell 1 : 75 der geplanten Staustufe Tisza II (bei Kisköre) durch. Der erste Teil der Versuche erstreckte sich auf die Masstabkontrolle, um die Richtigkeit des Modells zu überprüfen. Bei der Ermittlung des Modellwider­standes wurden Beziehungen für die Wasserstände und die Pegeldifferenzen zwi­schen Unter- und Oberwasser ausgearbeitet. Es konnte festgestellt werden, dass die maximale Stauung (Wasserspiegeldifferenz) bei normalem Hochwasser 30 cm nicht überschreitet. Die Wasserableitungen der Einzelteile des Objektes wurden separat bestimmt. Aufgrund der Messungen wurden die Schlüsselkurven für die Stauanlage, die Schiffsschleuse und die Schützen im Hochwasserbett sowohl gesondert als auch für den gemeinsamen Betrieb ausgearbeitet. Bei den Strömungsuntersuchungen wurden „Schwingungserscheinungen" fest­gestellt: das strömende Wasser begann in der Nähe der Anlage in Wellen mit Am­plituden von 75 —150 cm zu schwingen und vom Wehr kamen stromaufwärts Wellen in Bewegung. An der Unterwasserseite lösten sich Wirbelreihen von der Anlage ab. Beobachtungen ergaben bei diesen Kármánschen Wirbelreihen eine zweifache Aus­wirkung: im Oberwasser entstehen Wellen (Schwall), die das Ufer beschädigen, im Unterwasser dagegen rufen die sich von zwei Nachbarpfeilern trennenden Wirbel­reihen beim Aufeinandertreffen erhöhte Auskolkungen hervor.

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