Vízügyi Közlemények, 1967 (49. évfolyam)

4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók

(4 3) Brauchwassers ist, da die Industrie nur in geringem Masse vertreten ist, stark fäkalienhaltig. Die bedeutendste Verunreinigung stammt von dem Salzgehalt, der im Thermalwasser enthalten ist. Die Ableitung des Brauch- und Niederschlagswassers aus den nicht kanali­sierten Bezirken wird durch die geplante Kanalisationserweiterung gelöst. Die Ab­wasserableitung der im Osten der Stadt gelegenen Teile in Kläranlagen kann nur durch ein Trennsystem und einen kostspieligen gesonderten Hauptsammler gelöst werden. Um das Abwasser unterzubringen, scheint es zweckmässig, ein komplexes Sys­tem, das mehrere Aufgaben zu lösen vermag, in Erwägung zu ziehen. Eine davon wäre — eben den Bedingungen entsprechend — die Speicherung. Ein Teil des Abwassers könnte, je nach den technischen Bedingungen, landwirtschaftlich genutzt werden, während ein anderer Teil davon (der zeitlichen Schwankungen unterworfen ist) gereinigt werden müsste. 2. Z. Szilvássy: Erfahrungen beim Offnen von Ilochwasserdämmen an der unteren Donau (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 111) Beim Hochwasserschutz konnte wiederholt ein „Altern" der Dämme beobachtet werden, das sich in einer Abnahme der Isolierfähigkeit und der Festigkeit bemerkbar machte. Über dieses Phänomen standen keinerlei Zahlenangaben zur Verfügung und auch seine Gründe konnten nicht zufriedenstellend geklärt werden. Während des Hochwassers 1965 konnte man sich während dieser aussergewöhnlichen Flutwelle bei der grossen Zahl der Dammzerstörungen nur auf informative Untersuchungen beschränken, als es darum ging, den Wert der Dämme als Schutzkörper festzustellen. Diese Untersuchungen bestanden darin, die sich in den Dämmen abspielenden Vor­gänge während eines Hochwassers mit Hilfe der Sicker- und der Drucklinie zu klären. Die wichtigste Schlussfolgerung aus ihnen war, dass die Hochwasserdämme ausser­ordentlich heterogen sind und dass sich in ihnen Schichten der verschiedensten Boden­arten und Dichte vollkommen unregelmässig verteilen. Später erfolgte im südlichen ilonauabschnitt die Arbeit, deren Ziel die Ermitt­lung des derzeitigen Zustandes der Dämme war, wobei Dichte- und Feuchtigkeits­bestimmungen mit Hilfe von Isotopen vorgenommen wurden, die von bodenmechani­schen Untersuchungen begleitet waren. In den 7 Querschnitten, die aufgrund von Erfahrungen während des Hochwassers ausgewählt worden waren, wurden aus Boh­rungen, in die Futterrohre versenkt worden waren, Dichte- und Feuchtigkeitsprofile angefertigt, während aus den während des Bohrens durchstossenen Schichten die Kornzusammensetzung, die Konsistenzgrenzen und die Durchlässigkeit von uns be­stimmt wurden. Die gewonnenen Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass das Altern der Dämme auf Schwellvorgänge im Boden und Strukturänderungen im mineralischen Ton zurück­zuführen ist. Unter dem Einfluss des Wassers verringert sich die ursprüngliche Dichte des Bodens, er schwillt je nach Beschaffenheit und Belastung mit verschiedener Geschwindigkeit und verdichtet sich dann infolge eines Schrumpf Vorganges. Durch die Wiederholung dieses Vorganges stellt sich der Zustand der „stabilen Dichte" ein, der jedoch vom jederzeitigen Feuchtigkeitsgehalt abhängig ist. Wegen der Unter­schiede, die sich bei der Formänderung der einzelnen Schichten zeigen, entstehen an den Schichtgrenzen bedeutende Auflockerungen. Diese Deformationen im Boden werden durch Änderungen in der Bodenstruktur, durch den Kationentausch, Zerfall und die Koagulation verursacht, wodurch die Durchlassfähigkeit zunimmt, ohne aber zwangsläufig mit einer Änderung der Dichte Hand in Hand zu gehen. Das Altern kann durch den auf hydromechanischem Weg erfolgenden Einbau eines Stützkörpers aus Sand erfolgreich verhindert werden, da dieser nicht nur die Stabilität erhöht und eventuell vorhandenes Sickerwasser — infolge seiner kleinen kapillaren Hubhöhe — ableitet, sondern auch ein allzu grosses Austrocknen des Bodens verhindert und dadurch einen Schutz gegen Zustandsveränderungen bietet. Um das Verhalten von Dämmen, die einem wiederholten Durchnässen und Aus­trocknen ausgesetzt sind, besser kennen zu lernen, wäre es wünschenswert, ausser den bisher üblichen bodenmechanischen Daten auch Grössen des kolloidalen Zu­standes einzuführen. Es müssten dann die Bedingungen für das Eintreten des Gleich­gewichtszustandes und die ihm zugeordneten mechanischen Grössen ermittelt werden.

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