Vízügyi Közlemények, 1967 (49. évfolyam)

4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók

(4 3) c ) Die sowohl aus der Ausdehnung der überfluteten Gebiete, und der gewichteten Dauer der Überflutung berechnete Kennziffer, als auch aus der abgeleiteten Binnen­wassermenge ergibt sich unzweideutig eine Beziehung zum Ausbaugrad, der ein Bild über die Einwirkung durch den Menschen vermittelt; im ersten Fall handelt es sich um eine umgekehrte, im zweiten Fall um eine gerade Proportion. d) Es kann nachgewiesen werden, dass die Ausbreitung der Überflutung und ihre gewichtete Dauer mit der vierten Potenz der abgeleiteten Binnenwassermenge umgekehrt proportional ist. Das heisst, wenn man in einem derart extremen Fall, wie dies jetzt der Fall war, die Überflutungsschäden zu verringern wünscht, so muss die abgeleitete Wassermenge in der vierten Potenz erhöht werden. e) Die obige Feststellung ist nur bis zu einem bestimmten Ausbaugrad qs gültig, darüber hinaus hängt eine Verringerung der Überflutungsschäden von den Ausbau­arbeiten letzter Ordnung ab. Bei kleineren Binnenwasservorkommen spielen diese schon bei kleineren qs-Werten eine entscheidende Rolle. Verfasser hält für die entscheidende Lehre dieser Untersuchungen die Erkenntnis, dass dort, wo als Ergebnis des menschlichen Eingriffs ein hoher Ausbaugrad erzielt werden konnte, selbst in extremen Fällen keine Überflutungsschäden — zumindest in bedeutendem Ausmass — zu befürchten sind, ferner, dass bei der Entwicklung der Systeme sowohl an die Erhöhung der Kanalnetzdichte gedacht und dasselbe Gewicht auf die Durchführung der Ausbauarbeiten untergeordneter Art gelegt werden muss (dies ist in erster Linie eine Aufgabe der Landwirtschaft), als auch auf den einwand­freien Betrieb der Grossanlagen zur Ableitung des Wassers (eine Aufgabe des Wasser­wirtschaftsdienstes), da letzterer eine Funktion der ersteren ist. ALLGEMEINE GRUNDGLEICHUNG ZUR BESTIMMUNG DES WASSER­DURCHFLUSSES BEI ANLAGEN DES WASSERBAUES, MIT BESONDERER BERÜCKSICHTIGUNG DER MESSUNG VON WASSERDARGEROTEN . Ö. Starosolszky (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 72) Die Messung des Wasserdargebots ist die Grundlage der modernen Wasserwirt­schaft und bildet heute einen unerlässlichen Bestandteil jedes ihrer Zweige. In dem planmässigen Betrieb einer Bewässerungswirtschaft kann der Weg des Wassers von der Entnahmestelle an nur mit Hilfe eines Netzes von Wassermessern verfolgt wer­den und auch die vorgeschriebene, bzw. von den Pflanzen benötigte Wassermenge kann nur auf diese Weise bereitgestellt werden. Zur ständigen Messung von fliessenden Wassermengen wurden in Ungarn — in erster Linie für die Bewässerung — zahlreiche Geräte und Anlagen entwickelt und geprüft. Diese sind geeignet, den Durchfluss in kleinen Wasserläufen, Kanälen und Rohrleitungen gleichermassen zu messen. Von den Anlagen und Bauten zur Messung von Was s er dar geboten haben sich zur laufenden Messung bei Bewässerungsanlagen jene nach dem hydraulischen Prinzip arbeitenden, die Durchflusshöhe messenden Anlagen nach Bild 1 durchgesetzt. Die Abhandlung befasst sich mit den allgemeinen Zusammenhängen zwischen den Wassermessanlagen (Messwehren, Venturirohren, Messöffnungen, -schleusen, ge­eichten Anlagen, Mengenmesser) und Messgeräten (Überfälle und -kanten, Venturi­rohre, Stausonden). Diese Zusammenhänge führt er anhand von Laboratoriumsver­suchen und experimentellen Messungen an Ort und Stelle vor. Bei Anlagen und Einrichtungen, bei denen die Abflussmengen mit Hilfe der Überfallhöhe gemessen werden, kann die Beziehung zwischen Wasserdargebot und Überfallhöhe durch die Energiegleichung (Bild 2) in die Form (4/a) gebracht werden. Diese Formel weist auf die bedeutende Rolle des Energieverlustes hin, der sich aus der Geschwindigkeits und Druckverteilung, aus der Strahleinschnürung und dem Messquerschnitt, bzw. seiner Höhe ergibt. Führt man den Kontraktionsfaktor ein, so nimmt die Formel die Form (17) an. Der Energieverlust kann mit einer gewissen Näherung aus der Formel (13) aus den

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