Vízügyi Közlemények, 1967 (49. évfolyam)

4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók

(4 3) DER KAMPF GEGEN DAS WINTER-FRÜHLING-BINNENWASSER 1965-66 IN UNGARN J. Szöcs, Dipl. Ing. (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 5). Im Frühjahr 1966 kam es auf etwa zwei Drittel der ebenen Gebiete Ungarns zu ausgedehnten Überflutungen durch das Binnenwasser. Mit dieser ungewöhnlichen Erscheinung konnte bereits im Herbst 1965 gerechnet werden, da das Binnenwasser bereits im Frühling und Sommer desselben Jahres eine Fläche von rund 100 000 ha unter Wasser gesetzt hatte und ein stetiges Ansteigen des Grundwasserspiegels be­obachtet werden konnte. Infolge der herbstlichen Niederschläge wurde im Laufe des Dezember die oberste Bodenschicht praktisch vollkommen saturiert und die Durch­feuchtung erreichte — als Funktion der Bodenzusammensetzung und seines physi­kalischen Aufbaus — eine Tiefe von 50-120 cm, wodurch sie an mehreren Punkten den Grundwasserspiegel erreichte. Infolge der Saturation der oberen Bodenschichten erreichte das unter Wasser stehende Gebiet im Dezember 1965 eine Gesamtgrösse von 75 000 ha. Während der Abwehrperiode im Winter und Frühling trat das Binnenwasser eigentlich in zwei Wellen auf: die erste im Dezember-Januar, die. zweite im Februar­März. Die Dezemberwelle verursachte zwar keine grösseren Überflutungen, bewirkte aber ein weiteres Ansteigen des bereits hohen Grundwasserspiegels. Die Abwehr be­schränkte sich infolgedessen während dieser Periode auf den Einsatz der stationären und mobilen Pumpenanlagen, das Entfernen von Hindernissen, die den Abfluss hemmten, das rechtzeitige Entleeren der für das Binnenwasser geschaffenen Speicher­becken und im Januar auf das Freihalten der Kanäle und Ableitungen von Schnee und Eis. Im Februar jedoch musste die Abwehrtätigkeit verstärkt werden. Die Situation wurde aber dadurch erschwert, dass gerade zu dieser Zeit vor allem an der Theiss und in ihrem Einzugsgebiet mehrere Flutwellen abflössen. Durch diesen Umstand konnte das Binnenwasser längere Zeit hindurch nur mit Hilfe von Pumpen dem Vorfluter zugeleitet werden, und es kam sogar vor, dass selbst diese Arbeit wegen einer Flutwelle eingeschränkt werden musste. Da die Wassermengen an mehreren Stellen die Kapazität des Kanalnetzes und der Pumpenanlagen überstiegen, musste damit gerechnet werden, dass die Hauptanlagen für eine kürzere oder längere Zeit ausser Betrieb gesetzt werden. Um dies zu verhindern, wurde an zahlreichen Punkten das Wasser zurückgehalten, an anderen umgeleitet, wobei die transportablen Pumpen eine wichtige Rolle spielten. Das Maximum der bewältigten Wassermenge betrug während der Abwehrarbei­ten 392 m 3/sec bei den stationären Anlagen und 133 m 3/sec bei den Mobilpumpen. Das Maximum trat am 16. Februar auf. An diesem Tag standen 359 000 ha Boden unter Wasser, doch sank dieser Betrag eine Woche später auf 236 000 ha. Die Abhandlung erläutert ferner detailiert die konkreten Abwehrmassnahmen,. die von den einzelnen regionalen Direktionen für Wasserwesen getroffen worden waren. DIE HYDROLOGISCHE WERTUNG DES FRÜHLINGS-BINNENWASSERS 1966 G. Kienitz (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 31) Im Frühjahr 1966 trat an zahlreichen Stellen der ebenen Gebiete Ungarns Binnenwasser in grossen Mengen zutage. Der Verfasser brachte sein Erscheinen mit vier Faktoren in Zusammenhang; wovon zwei als direkte und zwei als indirekte be­zeichnet werden können. Zu den indirekten zählen die Herbstniederschläge, die die Saturation des Bodens bestimmen, und das Ausmass des Bodenfrostes, der diese;

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