Vízügyi Közlemények, Kivonatok, 1965

1. Az 1965. évi dunai árvíz - 1.1. Body K.-Csoma J.-Károlyi Z.-Szilágyi J.: Az 1965. évi dunai árvíz hidrológiai okai és lefolyása

(83) fahren zum Schutz der Dämme zusammen und führt diese anhand dei Bilder 8—16 vor. Es sind dies im wesentlichen: die Belastung der Bö­schung, die Gegendruckbecken und die Spundwände aus ,,Patria"-Eohlen. Es beschreibt ferner eingehend die Abwehrmassnahmen an den einzelnen Dammabschnitten mit Hilfe der Bilder 17—21 und schliesslich die Orga­nisation der Abwehrarbeiten und der Bautätigkeit. Tabelle I enthält die wichtigsfemDaten über die Arbeitsaufwendungen während der Krisenzeit. Das Kapitel 3 berichtet über die während der Abwehrarbeiten durch­geführten Auswertungen und Messungen, mit denen man die Wirkung des Niederschlages, die Belastung der Böschung, (Bild 22—23), und die Mengen des aufbrechenden und des sickernden Wassers feststellen wollte. Das 4. Kapitel summiert kurz die gesammelten Erfahrungen. 3.7 DIE ABWEHRMASSNAHMEN BEI DEN NEBENFLÜSSEN IN WESTPANNONIEN Dipl. Ing. L. Najmànyi (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 274) Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen dem Hochwasser der Donau und dem ihrer rechtsufrigen Nebenflüsse, die bei Stromkilometer 1794 über den Moson-Donauarm in die Donau abfliessen. Diese Neben­flüsse sind: die durch Dämme geschützte Marcal, der Unterlauf der Raab, die Rábca und die Leitha, bzw. die ungeschützte Raab (Oberlauf) mit ihren Nebenflüssen und die Répce (Rebnitz). Die Länge der Deichlinie be­trägt 391 km. Rund die Hälfte des Einzugsgebietes von 18 000 km 2 fällt auf österreichisches Hoheitsgebiet (Bild 1). Über die Hochwasserwellen Österreichs stellte bereits die Abhandlung 2.1 fest, dass im April über das ganze Einzugsgebiet Niederschläge fielen, die weit über dem Durchschnitt lagen (Bild 2). Als ihre Folge entstanden entlang der Grenze fast gleichzeitig auf jedem die Grenze übertretenden Wasserlauf, Flutwellen, die die bisher gemessenen Maxima weit übertrafen. Diese verursachten unerwartete und lang andauernde Überschwemmungen in den ungeschützten Abschnitten der Wasserläufe auf ungarischem Gebiet, aber auch schwierige Situationen in den mit Dämmen versehenen Sektoren. Ihre Fluten trugen aber auch zum An­steigen der sich auf der Donau bildenden Flutwelle bei. Die Aufeinander­folge der Wellen kann am besten an den Wasserstandskurven der Raab verfolgt werden (Bild 3). In der Raabniederung traten die Flutwellen in drei Zyklen auf, von denen im ersten in der Zeit vom 22. April bis Mitte Mai 3, im zweiten Zyklus von Ende Mai bis zur zweiten Hälfte Juni 5 und im dritten von Ende Juni bis Mitte Juli 2 Flutwellen abflössen. Die Abhandlung untersucht vor allem den ersten Zyklus. Das erste Kapitel beschreibt den Verlauf der Hochwasser in den ungeschützten Abschnitten. Es berichtet über das Hochwasser der Neben -

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