Vízügyi Közlemények, 1964 (46. évfolyam)
4. füzet - IV. Perényi Károly: Héjcsatornák az öntözésben
(27) The first cost of water produced (Table III) is on the average higher than the rate collected for the service from the population, while the industrial water rates are 1,3 to 3,3 times that of the first cost price. Municipal canalization in Hungary is in a less favourable position than water supply. From the 63 towns sewers mostly of the separate system and rarely of the combined system have been constructed in 50 only. Characteristic data on the sewers in the 20 towns mentioned before are given in Table VI. Of the sewage handled 45 per cent are of domestic character, and 59 per cent are industrial wastes. Total assets are given in Table VII. (Column 3 = rainwater and sewage canal, Column 4 = pumping station, Column 5 = treatment equipment, Column 6 = plant installations) revealing a total of round 3,27 thousand million Ft in the 20 major municipalities. The value of sewage treatment equipment attains hardly 2,7 per cent of this total. Of the sewage discharged 3,2 per cent is subjected to biological treatment, while 65 per cent is treated mechanically. One of the inferences is that the towns are not yet provided with sufficient sewage treatment facilities. On the country-wide average the cost per capita of canalization amounts to 800-900 Ft, while that of sewage treatment to 200—250 Ft. For the 20 municipalities the first cost of sewage disposal and treatment is presently 0,2 to 0,73 Ft/cu.m, which will rise in the case of adequate sewage treatment to 0,5 to 5,1 Ft/cu.m. BAU- UND PRODUKTIONSKOSTEN STÄDTISCHER WASSER- UND KANALISATIONSWERKE von Dipl. Ing. I. Szakváry (Ungarischer Text Seite 127.) In den 63 Städten Ungarns leben 4 170 000 Inwohner, wovon 3 Millionen durch 48 städtische Wasserwerke mit Kommunalwerken versehen sind. Ihrem Charakter nach sind die Städte in die folgenden Kategorien zu reihen: sozialistische Städte, wo fast ausschliesslich Wohnungen mit vollem Komfort gebaut wurden (Kommunalversorgtheit 95%), ältere Städte, wo grösstenteils nur Halbkomfort—Wohnungen sind (Kommunalversorgtheit 80—90%), sich entwickelnde Industrie- und Kulturzentren (Kommunalbersorgtheit 74%), endlich die sog. Marktflecken im Tiefland, wo die Kreiswasserversorgungen überwiegen. Die in der Masseinheit Liter/Kopf • Tag ausgedrückten durchschnittlichen und maximalen Kopf-Wasserrationen der vier Typengruppen enthalten die Spalten 1—4 der Tabelle II. Das auf die Sparten Wassergewinnung (a), Beförderung (b), Speicherung (c), Aufbereitung (d), Kreishebe- (e) und Betriebseinrichtungen (f) projizierte prozentuelle Beteiligungsverhältnis des brutto Inventarbestandes ist für die Gegebenheiten sehr kennzeichnend. Verfasser führt in Tabelle. II. zur Demonstrierung der Gesetzmässigkeiten die Verteilung des brutto Inventarbestandes der Wasserwerke der Hauptstadt und 19 grösserer Städte vor. Bild 1 veranschaulicht die summenmässig prozentuelle Verteilung nach Tabelle II. des rund 4 Milliarden Forint werten brutto Inventarbestandes der 20 Wasserwerke. Bild 2 enthält in der oberen Zeile für Stadtwasserwerke mit günstiger, in der unteren mit ungünstiger Wasserbeschaffungsmöglichkeit gültige Angaben. Es weist das prozentuelle Anteilverhältnis (a), die Kosten der spezifischen Wassergewinnung in Forint/m 3 (b ), ferner den spezifischen Stromverbrauch in kWh/m 3 ( с ) auf. Daraus ist festzustellen, dass die spezifischen Kosten und der spezifische Stromverbrauch der Wassergewinnung in den Städten mit mehreren, verstreuten Bohrbrunnen und teilweise mit Enteisenungs- und Entmanganungs-Einrichtungen nahezu doppelt so hoch sind, als bei den Stadtwasserwerken mit günstigeren Gegebenheiten. Von den 808 Tausend Kubikmetern der durchschnittlich produzierten Wassermenge der 20 Stadtwasserwerke sind 7,9% Oberflächenwasser, 75,0% oberflächennahes Grundwasser, 11,5% Tiefenschichtenwasser und 5,6% Karstwasser. In der nahen Zukunft und perspektiv wird das Oberflächenwasserdargebot immer mehr in Anspruch zu nehmen sein. Die Länge des bei den 20 besprochenen städtischen Wasserwerken Ende 1962 in Betrieb gehaltenen Leitungsnetzes beträgt rund 4800 km, dessen Verteilung nach Rohrmaterial die Tabelle IV, die Legungskosten eines laufenden Meters Rohrlänge nach Rohrdurchmessern gruppiert Tabelle V. andeutet.