Vízügyi Közlemények, 1962 (44. évfolyam)

4. füzet - IX. Könyvismertetés

(88)* Praxis bestimmt daher den Tagesmitteldurchfiuss entweder a) aus dem Mittelpegel­stand, oder b) anhand von n tatsächlich ermittelten Durchflüssen. Zur Erleichterung der Aufarbeitung wurde in der Forschungsanstalt für Wasser­wirtschaft (Budapest) zur Ermittlung des momentanen Durchflusses und zur Transformation der Pegelstandskurve zur Durchflusslinie eine Schablone konstruiert.. Bild 2. veranschaulicht der Durchflüsse messstellenweiSe angefertigte Kunststoff­lineal, die Bilder 4 und S ihren Gebrauch. Sz. Schneider: Wasserschlag verhindernde Klappen und Luftsaugventile auf Fernwasserleitungen oder Ilaiiptdrueklcituiigen (Ungarischer Text Seite 592). Der bei plötzlichem Stillstand der Pumpanlage auf einer Fernwasserleitung oder einer längeren Hauptdruckleitung entstehende Wasserschlag ist zu vermeiden, wenn die Leitung durch Klappen oder selbsttätige Lauftsaugventile auf einzelne Strecken geteilt wird. Die minimale dynamische Drucklinie, welche auf einer mit Klappen versehenen Leitung entsteht, veranschaulicht Bild 1. Bei einer unzusam­mendrückbaren Flüssigkeit vollzieht sich die Erscheinung beim Stillstand der Pumpe nach Bild 1. Die elastische Formänderung des Wassers und der Rohrwand nimmt Bild 3 in Betracht, während Bild 4 die Wirkung des Selbsttätigen Lufteinsaugventile, die nur bis zur statischen Drucklinie herabreichende Senkung der dynamischen Druck­linie ..veranschaulicht. Über den Beweis der Berechtigtheit der in der Studie beschriebenen verein­fachten Erscheinungen haben zukünftige Untersuchungen zu entscheiden. BESPRECHUNGEN 1. Schwingungen der Wehrtafeln. Nach dem Artikel E. Naudascher: Vibration of gates during overflow and underflow, besprochen von I. Bogdrdi. Die Schwingungsverhältnisse der Wehrtafeln hängen von der Gestaltung des Tosbeckens, den Durchflussverhältnissen und der Belüftung ab. Der sogenannte Anregungsfaktor, über welchen Versuchsangaben mitgeteilt werden, bietet die Möglichkeit einer Vermeidung der schwingungsgefährlichen Zustände. 2. Die neuen Aufbereitungsanlagen der Berliner Wasserwerksanlage Tief­werder. Nach dem Artikel: K. Hühnerberg: Die neuen Aufbereitungsanlagen im Wasserwerk Tiefwerder der Berliner Wasserwerke, besprochen von P. Bulkai. Die Besprechung beschreibt die Belüftungs-, Filtrier-, Rückspül-, Spülwasser­Rückgewinnungseinrichtungen der neuen Aufbereitungsanlage der erweiterten Wasserwerke. 3. Das regionale Wasserwerk der Umgebung von Stockholm. Nach dem Artikel: G. Bjornholm: Le Syndicat des eaux de la region de Stockholm, besprochen von L. Szitkey. 4. Abflussmessung nach der Methode Braslawskij. Nach dem Artikel: I. Pro­házka: Meranie priehokoz vody podl'a Braslavského besprochen von F. Ivicsics. Wenn die Berechnung nach der angeführten Tabelle durchgeführt wird, liefern bei Hochwasser in 3 — 4 Vertikalen verrichtete Geschwindigkeitsmessungen befriedi­gend genaue Ergebnisse. BÜCHERSCHAU 1. Á. Kézdi und I. Marko: Sehutz und Entwässerung von Erdbauwerken. Besprochen von P. Salamin. In diesem Jahr erschien in Budapest das 200 Seiten, 281 Abbildungen und 58 Tabellen enthaltende Werk, dessen Kapitel I sich mit der Bodenerschliessungs­arbeit, das II. mit der Ermittlung der sicheren und wirtschaftlichen Böschungs­neigung, das III. mit den Gründungsfragen der Dämme, das IV. mit den Stütz­methoden der Erdmassen bei der Böschungsoberfläche, das V. mit den Entwäs­serungsaufgaben des Terrains und der Erdarbeiten befasst und einen ernstlichen Wert bildendes Illustrationsmaterial enthält.

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