Vízügyi Közlemények, 1962 (44. évfolyam)

4. füzet - IX. Könyvismertetés

nicht, sondern es muss immer die gegenseitige Wirkung der einzelnen Regner berück­sichtigt werden. In der Literatur pflegt der Abstand der Regner ( a ) und der Abstand der Neben­leitungen (m) als Funktion der Wurfweite angegeben zu sein. Z. B. bei dem ein­fachen Vierecksverband ist a = m = 1,41 R. Obwohl in den Formeln R enthalten ist, ist doch im allgemeinen darunter Rh zu verstehen. Zwischen den beiden besteht ein bedeutender Unterschied, da sich doch im ersten Fall Kreise mit dem Halb­messer R, im zweiten mit dem Halbmesser R /, (Rf,< R) im Mittelpunkt des Quadrats schneiden, so dass also die Aufeinandei wirkurg der Regner und so auch die Regen­verteilung anders ausfällt. Die Regner und die Nebenleiturgcn können nicht in telic bigem Abstand von einander aufgestellt werden, sondern nur gestaffelt, im Verhältnis der Rohrlängen. Besteht z. B. die Rohrleitung aus 6 m langen Stückcn, kann der Abstand a und m nur Ii m-weise verändert werden. Die Studie befasst sich mit der störenden Einwirkung des Windes nicht, ihre Feststellungen beziehen sich nur auf Windstille. Die Bilder 3 — 6 veranschaulichen den quadratischen, 7 — 10 den dreieckigen, Bild 11 den quadratischen Verband mil vollkommener Überdeckung, Bild 12 den vollüberdeckten Dreiecksverband, die Bilder 13—15 den Parallologrammsverband bei Kreisberegnung. Bild 16 zeigt den parallelcgisirmartigen, Bild 17 den Dreiecks­verband bei 240°-Sektorenbercgnung, Bild 18 den Dreiecksveiband bei 120° — Sek­torenberegnung. Tabelle 1 veranschaulicht die einzelnen Verbandarten vcm Gesichtspunkt des Arbeitsaufwandes. Tabelle II fasst die anhand der durchschnittlichen г— R Kennlinie des Regners MR — 50 erhaltenen Kennwerte zusan n:cn. Ein vollkommen zutreffendes Bild der Regenverteilung ergeben das Beregnungs­bild und der Beiwert y. Das Beregnungsbild und die nützlich beregnete Fläche des Quadratsverbandes in Funktion des Ri, zeigt Bild 1!), Bild 20 dasselbe bei den Rohrlängen entsprechender Üterdeckung. Bild 21 das beim Dreiecksvcrband. Bild 22 zeigt das Beregnungsbild und die nützlich beregnete Fläche des Parallelo­grammsverbandes bei Kreif be regnung, Bild 23 dit selben bei 240° Sektorenberegnung, Bild 24 dieselben bei Dreiecksverband mit 240° Sektorenberegnung. Tabelle III fasst die bei der Untersuchung des Regners Typ Sz — 2 erhaltenen Kennwerte zusammen. Die Bilder und Tabellenangaben veranschaulichen gut, dass jener vielerwähnte Vorteil der Beregnung, demnach das Bewässerungswssser auf der Fläche gleich­massig verteilt werden kann, im allgemeinen, nicht zutrifft, obwohl es vorausgesetzt war, dass bei Windstille beregnet wird. Bei Wind ist das Ergebnis noch viel schlechter. Der Wert des Beiwerts ß gestaltet sich beim vollkommen übergreifenden Dreiecks-, dem Parallelogrammartigen und dem vcllkciriren übergreifenden Quad­ratsverband am günstigsten. Bei den vollkommen übergreifenden Л erbänden ist aber der Arbeitsaufwand, bzw. bei erdverlegten Druckrchrleitungen der Rohrbedarf gross. Der Wert des Beiwerts у ist bei Rundrcgnurg beim Parallelogrammsverband am höchsten. Auf Grund der angeführten Gesichtspunkte ist es also sm zweckmässigsten, die untersuchten Regner Typ MR — 50 mit Kennlinie i—R und Typ Sz — 2 bei Rund­beregnung in Parallelograirmsverband anzuwenden. Die Úntcrsuchungen deuten darauf, dass nur die gleichzeitig richtige Wahl des Verbandssystems der Regner und der Form der i—R Linie eine gleichmässigere Regenverteilung sichern kann. Der Verfasser schlägt vor, beim zukünftigen Entwurf der Regner zuerst festzu­stellen, welche Verbandart die entsprechendste ist, ferner, weiche Form die i—R Linie bei der gewählten Verbandart aufweisen soll, dass die Regenverteilung auf der bewässer­ten Fläche mit Berücksichtigung der Überdeckungen wesentlich besser als die bisherige werde. Es sollen solche Regner entwerfen werden, deren i—R Kennlinie die erwünschte Form aufweist. Verfasser führt in den Bildern 26—28 die kennzeichnenden Profile und Bereg­nungsbilder des quadratischen, im Bild 30 des Dreiecksverbandes anhand der verbesserten Kennlinien vor. (Ü bersefzung vcm Dipl.-Ing. К. Fazekas)

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