Vízügyi Közlemények, 1961 (43. évfolyam)

4. füzet - IX. Képek a Föld különböző részeinek vízépítési munkáiról

(50 > l'autre groupe des accords intervenus entre des états pendant les deux guerres et après la deuxième guerre mondiale, accords dans lesquels le principe territorial tend à diminuer. Parmi ceux-ci il décrit les accords conclus en 1950 entre l'Autriche et la Bavière, l'accord austrotchèque conclu en 1928, l'accord austro-yougoslave (1954) et l'accord germano-hollandais, en 1959. Il met particulièrement en relief ce dernier, lequel reconnaît, comme de juste, que ni la souveraineté absolue du territoire, ni l'application intransigeante des intérêts nationaux ne favorisent le règlement de l'économie hydraulique, ce que fait au contraire seul le principe d'inter­dépendance («Kohärenz»), reconnaissant les effets réciproques. La deuxième partie de l'ouvrage passe en revue les articles ayant un caractère hydraulique du traité de paix de Trianon, puis elle analyse les accords relatifs à l'eau conclus entre la République Populaire Hongroise et les états limitrophes. L'au­teur traite des conventions intervenues entre la Hongrie et l'Union Soviétique b) la Hongrie et la Roumanie c) la Hongrie et la Tchécoslovaquie d) la Hongrie et la Yougoslavie e) la Hongrie et l'Autriche. Ces conventions font valoir avec bonheur le principe de la solidarité résultant de la dépendance mutuelle, en assurant en même temps les intérêts des deux parties contractantes et leur souveraineté concernant leur compétence respective. INTERNATIONALE BEZIEHUNGEN DER WASSERWIRTSCHAFT UND DIE UNGARISCHEN GEWÄSSERABKOMMEN von K. Zieglcr (Ungarischer Text Seite 411) Verfasser hebt kurz jene Stufen der gesehichllichen Entwicklung der Wasser­wirtschaft hervor, .bei welchen die Wasserwirtschaftstätigkeiten — hauptsächlich infolge des Nicht-Übereinstimmens der Einzugsgebiets- und Staatsgrenzen — die Staatsgrenzen überschreiten und eine zwischenstaatliche Regelung erfordern. Im ersten Teil der Studie wird die Entwicklung der internationalen Regelung der Wasserfragen besprochen und festgestellt, dass bei den ersten zwischenstaatlichen Gewässerabkommen besonders zwei internationale Rechtsgrundsätze: das terri­toriale Iloheitsreeht und das Prinzip der Integrität der Staatsinteressen massgebend waren. Die diesbezüglichen Gedanken der Äutoren des internationalen Rechtes — K. Schultess, H. Schmith, E. Hurtig — werden bekanntgegeben und die Fest­stellungen des letzteren: dass bei der Lösung der Fragen die natürliche Verbunden­heit und Auf-Einander-Angewiesenheit der Interessenten (das Kohärenzprinzip) zu berücksichtigen sei, hervorgehoben. Des weiteren werden zwischen einzelnen Staaten zustandegekommene Abkom­men besprochen : die Vereinbarung zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko 1906 und zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada im Jahre 1909, als Gruppe der auf Grund des Territorialprinzips getroffenen Abkommen, sodann wird jene zweite Gruppe der Vereinbarungen besprochen, welche zwischen den zwei Welt­kriegen und nach dem zweiten zustandekamen und in welchen das Territorialprinzip immer mehr zurücktritt..Von diesen letzteren werden das Österreichisch-Bayerische Abkommen 1950, das Österreichisch-Tschechische 1928, das Österreichisch-Jugo­slawische 1954, das Deutsch-Niederländische 1959 besprochen. Dieses letztere wird besonders als ein solches hervorgehoben, welches richtig erkennt, dass weder die starre Anwendung der absoluten territorialen Souveränität, noch der Integrität der Interessen zur Ordnung der Wasserwirtschaft geeignet sein kann, sondern nur das die Wechselwirkungen erkennende Kohärenzprinzip. Im zweiten Teil behandelt die Studie nach Bekanntgabe der das Wasserwesen berührenden Artikel des Trianoner Friedensvertrags die Gewässerabkommen der Volksrepublik Ungarn mit ihren Nachbarstaaten. So werden die Vereinbarungen mit a.) der Sowjetunion b.) Rumänien c.) der Tschechoslowakei d.) Jugoslawien e.) Österreich besprochen. Diese Abkommen bringen das der gegenseitigen Auf-Ein­ander-Angewiesenheit entstammende ÇLohârenzprinzip glücklicherart zur Geltung, sichern aber zugleich die Interessen und Souveränität beider Seiten auf ihrem eigenen Rechtsgebiet. (Übersetzung: Dipl. Ing. К. Fazekas)

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