Vízügyi Közlemények, 1961 (43. évfolyam)

4. füzet - IX. Képek a Föld különböző részeinek vízépítési munkáiról

(35 > (France) traitant des résultats des prévisions à longue échéance dressées en se servant de l'analyse Labrouste. A cette séance la méthode employée en Hongrie pour la prévision'des nappes aquifères et des eaux karstiques fut encore exposée. La Conférence a accepté une proposition de conclusion déclarant qu'elle estime la création d'une Coopérative Scientifique de la Vallée du Danube souhaitable en vue du développement de la prévision hydrologique. Après avoir, circonscrit le domaine des activités de la Coopérative, les délégués présents des Etats riverains du Danube se sont chargés de faire, dès leur retour dans leurs pays respectifs, des propositions en vue de réaliser le voeux formulé par la Conférence. Celle-ci a prié l'Institut de Recherches des Ressources Hydrauliques de Hongrie, d'assumer les fonctions d'administrateur de la Coopérative. A la séance de clôture publique de la Conférence le docteur il 7. Lászlóffy (Hongrie) a exposé la nécéssité et les possibilités du développement des prévisions hydrologiques. (Traduit par M. R. de Câhtet, ingénieur civil) KONFERENZ FÜR HYDROLOGISCHE VORHERSAGE IM DONAUTAL Budapest, 11-14 April 1961 von Dr. W. Lászlóffy (Ungarischer Text Seite 243) Einer Einladung der Ungarischen Akademie der Wissenschaften folgend hielten die Vertreter der Staaten des Einzugsgebiets der Donau in Budapest eine Vorher­sagekonferenz ab. Ausländischerseits nahmen Vertreter der Sowjetunion, Österreichs, Tschechoslovakiens, Jugoslaviens, Polens, Deutschlands (DDR), Rumäniens und der Niederlande, insgesamt etwa 13 an der Zahl, seitens Ungarns aber 15 — 25 Experten an der Tätigkeit der Arbeitsgruppen der Konferenz Teil. In der Sitzung der Arbeitsgruppe I. besprachen seitens Ungarns K. Stelczer die Vergangenheit und derzeitige Lage der hydrologischen Vorhersage in Ungarn, und Dr. Ii. Szesztay seine für fortlaufend tägliche Vorhersagen ausgearbeitete Methode und die Anwendung der Abfallkurve bei der Vorhersage der zu erwar­tenden Niedrigstwasserstände. In der Sitzung der Arbeitsgruppe II. sprach Prof. G. P. Kalinin (Sowjetunion) über die Vorhersage der Pegelstände und Abflüsse anhand einer annähernden Lösung der Grundgleichungen der nicht permanenten Wasserbewegung. In der Sitzung der Arbeitsgruppe III. berichtete Prof. Dr. W. Kresser (Oster­reich) über die Möglichkeiten und Bedingungen einer langfristigen Vorhersage des Abflusses. In der Sitzung der Arbeitsgruppe IV. führte Dr. Z. Kaczmarek (Polen) die statistischen Methoden, wesentlich die Anwendung der Informationstheorie in der Hydrologie vor. In der Sitzung der Arbeitsgruppe V. gab 7. P. Wemelsfelder (Niederlande) seine für die Vorhersage der Pegelstände der niederländischen Rheinstrecke ausge­arbeitete Methode bekannt, sodann wurde der schriftlich zugesandte Vortrag Dr. V. Frolovs (Frankreich) über die Ergebnisse der mit Anwendung der Labrouste­Analyse angefertigten langfristigen Vorhersagen vorgelesen. In dieser Sitzung legte noch Ungarn seine Methode der Vorhersage der Grundwasser- und Karst­wasserstände vor. Die Konferenz nahm einen Beschlussantrag an, wonach die Bildung einer W issenscliaftlichen Arbeitsgemeinschaft des Donautals zur Förderung der Entwick­lung der hydrologischen Vorhersagen erwünscht sei. Nach einer Umschreibung des Arbeitskreises der Arbeitsgemeinschaft übernahmen die erschienenen Vertreter der Donaustaaten die Verpflichtung, heimgekehrt im Interesse der Bildung der Arbeitsgemeinschaft einen Vorschlag zu unterbreiten. Die ungarische Forschungs­anstalt für Wasserwirtschaft wurde seitens der Konferenz ersucht, die Admini­stration zu versehen. in der öffentlichen berichterstattenden Schlussitzung der Konferenz sprach Dr. IV. Lászlóffy (Ungarn) über die Notwendigkeit und Möglichkeit der Entwick­lung hydrologischer Vorhersagen. (Übersetzung: Dipl. Ing. К. Fazekas)

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