Vízügyi Közlemények, 1960 (42. évfolyam)

4. füzet - VI. Képek a Föld különböző részeinek vízépítési munkáiról

(17) DER WIRTSCHAFTLICHE BRUNNENABSTAND Von ./. Juhász (Ungarischer Text Seite) Bei Wasserwerken mit gebohrten Brunnen war die Bestimmung der Brunnen­abstände eine ungelöste Frage. Die Geologen förderten meistens einen solchen Abstand, bei deiTi die einzelnen Brunnen keinen, oder höchstens einen geringen Ein­fluss auf die gegenseitige Ergiebigkeit ausüben können. Mit Anwendung praktischer Regeln wurden von der Durchlässigkeit der wasserführenden Schichten abhängend Entfernungen von 200—300—400 m angegeben. Die verhältnismässig wichtigste Methode war ein lang anhaltender Pumpversuch an Probebrunnen und eine Angabe des anhand des Versuches für als zweckmässigst scheinenden Entfernung. Bei all diesen Erhebungen wurden aber auch bestenfalls nur die hydraulischen Probleme des Brunnenabstandes untersucht, obwohl da auch eine andere, nicht minder wichtige Frage, die der Wirtschaftlichkeit, zu berücksichtigen wäre. Die vorliegende Studie beabsichtigt das Problem auch von diesem Gesichtspunkt aus betrachtet zu untersuchen. Dementsprechend besteht die Studie aus zwei Teilen. Im ersten Teil werden die Ergiebigkeitsverhältnisse der den geologischen Um­ständen entsprechenden Brunnengruppe erörtert. Als erster Schritt wird die annä­hernde geometrische Anlage der Brunnen des errichtenden Wasserwerkes bestimmt (z.B. Brunnenflucht, quadratische, rhombische Anordnung, usw.). Sodann werden der Brunnengruppe 4—6 Stücke enthoben und für diese — als ob sie vom Wasser­werk unabhängig wären — die einzelne .. summierte Ergiebigkeit ermittelt. Anhand der berührten Fläche und der Gesamtergic^iglrf't wird die auf die Flächeneinheit bezogene Ergiebigkeit errechnet. (Bei Brunnenfluciuw. auf die Längeneinheit entfallende.) Das wird für verschiedene Depressionen, Brurmc. abstände und Wasserentnahmen ermittelt und zeichnerisch dargestellt. Sodann wird die bei den gegenwärtigen Schichtenverhältnissen hydraulisch zulässige höchste Entnahme bestimmt. Wird diese als Grenzwert in die Zeichnung eingetragen, ergibt sich jener maximale Brunnenabstand, welcher bei der beabsichtigten Wasserent­nahme eben noch genügt. Sodann wird der Wassernachschub des Gebietes auf irgendeine Art ermittelt. Dazu können ein Pumpversuch oder praktische Erfahrungsergebnisse verwendet werden. Wird der Nachschub in die Zeichnung eingetragen, ergeben sich jene Brunnen­abstände, bei welchen dem Gebiet der ganze Nachschub entnommen wird. Der Schnittpunkt derNachschuloskurve und der Linie der hydraulisch zulässigen Maximal­entnahmen bezeichnet jenen grössten Brunnenabstand, bei welchem der volle Nach­schub des Gebietes noch eben entnommen wird. Bei Tiefbohrungen falls die Hohrungskosten hoch sind ergibt eben dieser Brunnenabstand das Optimum. Hei geringeren Bohrtiefen und grossen Entnahmen kann aber, um Energiekosten zu ersparen, die Anwendung eines geringeren Abstandes und einer mässigeren Hetriebsabsenkung des Entnahmetrichters wirtschaftlich sein. Diese Frage behandelt der zweite Teil der Studie. In solchen Fällen sind die Investitions-, Erneuerungs- und Tilgungskosten der Brunnen, Brunnenköpfe, der Maschinen- und elektrischen Einrichtung, sowie die den verschiedenen Entnahmen und Absenkungen anhaftenden Kraftkosten zu ermitteln. Diese auf die entnommene Wassermenge bezogen ergibt sich der Einheits­preis der Wasserentnahme. Wird dieser für mehrere Brunnenabstände ermittelt und zeichnerisch dargestellt, ergibt das Minimum der Kurve den optimalen Brunnen­abstand. Erreicht die Kurve des Einheitspreises das Minimum nicht, so ist der grösste Brunnenabstand der wirtschaftlichste. Iis wäre zweckmässig, in der Zukunft den Abstand der verschiedenen Vor­stellungen entsprechend angeordneten Brunnen anhand einiger Versuchsbohrungen schon voraus zu ermitteln. (Zusammenfassung des Verfassers, übersetzt von Dipl.-Ing. К . Fazekas) (2) Vízügyi Közlemények

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