Vízügyi Közlemények, 1960 (42. évfolyam)
4. füzet - VI. Képek a Föld különböző részeinek vízépítési munkáiról
(14) des Filterrohres entsteht, kann binnen bestimmter Grenzen eigentlich auch durch Vergrösserung des Kontraktionsbeiwertes (C/ £) erreicht, werden. Die Wahl der Öffnungsform ist dann günstig, wenn das Loch oder die Öffnung aussen scharfkantig ist und sich nach innen erweitert. Günstige hydraulische Verhältnisse sichern in erster Linie die länglichen Öffnungen. Bei der Wahl der Form des durchlöcherten Querschnittes genügt aber die Inbetraehtnahme der hydraulischen Gesichtspunkte noch nicht. Der zeitliche Fortschritt der Korrosion und der Verstopfung hängt sehr von der Form des Querschnittes, also vom Formbeiwert ab. Es kann also anch eine von dem abhängige, günstigste Perforationsform gefunden werden, welche mit der, von rein hydraulischen Gesichtspunkt betrachtet gefundenen Form nicht unbedingt übereinstimmt. Die Studie befasst sich nach Boss (Bild 7), sodann Y. Vaadia und V. H. Scott auch mit der Veränderung des Filterrohrwiderstandes, welcher infolge Einwirkung eines Kiesfilters auftritt (Bild 8a-d). Es ist festzustellen, dass die Auswahl des Kiesfiltermaterials und dessen Zusammenstimmung mit den geometrischen Verhältnissen der Filteröffnungen grosse Sorgfalt verlangt. Am Wasserbaulehrstuhl No. I. der Bau- und Verkehrstechnischen Universität, Budapest, werden jetzt einschlägige Versuche durchgeführt, deren Ziel die Erschliessung fernerer, noch nicht gelöster Fragen der hydraulischen Beziehungen der Brunnenfilter ist. Die Berücksichtigung der wasserchemischen Einwirkungen ist im Laufe des Entwurfes und des Betriebes der Brunnenfilter von grundlegender Wichtigket. Die Abnahme der Ergiebigkeit — die Alterung — der Brunnen ist auf zwei Ursachen zurückzuführen: a) auf die Verstopfung, b) auf die Korrosion. Die Entwicklung der Brunnenfiltergestaltung deutet dahin, dass in der Zukunft der Vorgang der Verstopfung den grösseren Teil der Forschungsarbeit einnehmen wird, da sich die Bedeutung der Korrosionsfrage mit der Verbreitung der nichtmetallischen Brunnenfilter gleichschreitend verringert. Sowohl die ungarischen, wie auch die Untersuchungen Ch. Truelsens weisen dahin, dass die Kalk- und Eisenausscheidung mit dem Strömungscharakter (laminar oder turbulent) streng zusammenhängt. In Betracht der Gestaltung der Geschwindigkeitsverhältnisse um den Brunnen ist also auch die zweckmässige Wahl des Brunnendurchmessers nicht gleichgültig. Der II. Teil der Studie überblickt die angewandten Brunnenfilter und fasst die Entwicklungsrichtungen zusammen. Bezüglich der mit Siebstoff bekleideten Brunnenfilter kann festgestellt werden, dass sie mit sämtlichen anderen Brunnenfilterarten verglichen den meisten schädlichen Einflüssen unterworfen sind. Es wird bestrebt, die mit metallischen Sieben versehenen Filter allmählich durch nichtmetallische abzulösen [25, 26, 29]. In einer späteren Etappe der Entwicklung dürften die Siebfilter durch andere, haltbarere und auch vom wasserchemischen Gesichtspunkt betrachtet entsprechendere Filtertypen verdrängt werden. Die Steigerung des Brunnendurchmessers bedeutet für das „Leben" des Brunnenfilters die Sicherheit. Deshalb ist die Anwendung von Brunnenfiltern mit Kiesstreuung und Kiessäcken — falls von dem Ansteigen der Errichtungskosten des Filters, abgesehen wird — im Vergleich mit Siebfiltern als unbedingt vorteilhafter zu beurteilen Unter den zahlreichen Arten der nichtmetallischen Brunnenfilter weisen besonders die aus Steingut hergestellten viel gute Eigenschaften auf (:. B. Bild 28.) Das Vordringen der Filterrohre aus Polyvinylchlorid (PVC) ist in der Praxis rapid. Nach weiterer Steigerung ihrer Festigkeit werden sie sich auch als perforierte Stücke mit grösserem Durchmesser behaupten. Sie besitzen gegenüber Filterrohren aus anderem Material zahlreche Vorteile. Es sind ausser den vorgeführten Brunnenfilterarten natürlich auch noch zahlreiche andere Typen gebräuchlich. Als Zusammenfassung kann festgestellt werden, dass bei der Beurteilung von Entwurfs- und Betriebsfragen der Brunnenfilter die hydrogeologische, wasserchemische, hydraulische und sanitäre Anschauung gleichwichtig zur Geltung zu kommen hat. ( Zusammenfassung des Verfassers, übersetzt von Dipl-Ing. K. Fazekas )