Vízügyi Közlemények, 1958 (40. évfolyam)

4. füzet - VII. Kisebb közleménye

f 22) L'exploitation, avec des puits construits dans le lit du fleuve, de secteurs de la rive contenant de l'eau très dure peut être avantageuse, car la régénération peut s'espérer surtout en provenance du fleuve. La diminution de la souillure par du fer ne peut être espérée, parce que le fer se dissout le plus souvent sur la surface des matériaux constituant le fond. (Résumé de l'auteur, traduit par R. de Châtel, ingénieur civil ) NEUERE ERFAHRUNGEN MIT HORIZONTALFILTERBRUNNEN UND IM FLUßBETT ERRICHTETEN GALERIEN BZW. BRUNNEN Von J. Varga (Abbildungen siehe Seite 76—95 des ungarischen Textes) DK. 628.112.1 I. HorizontalliruiiniMi In Ungarn wurde der erste Horizontalfilterbrunnen vor 10 Jahren in Budapest , an der Donau erbaut. Seitdem ist ihre Anzahl auf 40 gestiegen. Da das Einschalten der neueren Brunnen immer dringend war, kann auf ihre Ergiebigkeit nur aus den Betriebsangaben gefolgert werden. Diese Angaben beeinflußt — außer der Er­giebigkeit der wasserführenden Schichte und der Gestallung des Brunnens — der gegenseitige Abstand der Brunnen, die Höhenlage der Pumpen und auch die zeitlich veränderliche Durchläßigkeit der Flußsohle. Je näher die Brunnen an einander liegen, desto geringer ist die Wasserliefcrung der einzelnen Brunnen, doch ist die gesamte Ergiebigkeit der Uferstrecke eben auf diese Weise ausnützbar. Infolge der ständigen Schwankungen des Wasserstandes verstopft sich die Sohle in der obersten 15 cm-Zone häufig mit Sinkstoffen. Betriebserfahrungen. Das Längsprofil durch die aus 9 Einheiten bestehende Brunnengruppe (Abb. 2) im Südteil Budapests zeigt Abb. 3. Das Abwasser einer nahen Industrieanlage durchsetzte die Flußsohle mit Öl und Teer. Hauptergebnisse der an der Brunnenreihe gemachten Beobachtungen sind folgende: 1. Die Ergiebigkeit der Brunnen nahm ab, aber nicht als Folge der Verstopfung der Umgebung der Filterrohre, denn entlang derselben zeigte sich nur ein Druckver­lust von 15—30 cm. 2. Infolge Verstopfung der Flußsohle verringerte sich die Zuströmung aus dem Flusse und die Brunnen zehren an dem Vorrat der wasserführenden Schichten. Aus Abb. 4 ist es ersichtlich, daß bei Einschaltung eines jeden neuen Horizontal­filterbrunnens der Wasserstand des benachbarten Schachtbrunnens sinkt. 3. Die Ergiebigkeit der einzelnen Horizontalfilterrohre wurde mit dem Rheometer festgestellt und gleichzeitig auch die Wassertemperatur gemessen. Die in Abb. 5 vorgelegten Ergebnisse zeigen, daß die Leistung der einzelnen Filterrohre nicht gleich ist. Interessant ist, daß sich die Ergiebigkeit des Brunnens nach Absperren der Filterrohre 1 u. 6 nicht bedeutend veränderte, das heißt, daß die Zuströmung der früheren Wassermenge durch die übrigen Filterrohre stattfindet. Die gegen das Innere der Insel gerichteten Filterrohre speisen bei raschem Anschwellen der Donau den Grundwasservorrai. In einem 56 m langen Horizontalfilter wurde bis 43,2 m Entfernung vom Brunnenschacht die Strömungsgeschwindigkeit in mehreren Punkten gemessen ( Abb. 6 ) und der Schluß gezogen, daß rd 50% der Wasserlieferung entlang des Filters, die anderen 50% am Kopf einströmen. Bei kurzen Filtern liefert nur der Kopf Wasser. Bei einem nördlich von Budapest auf der Insel Szentendre gelegenen Brunnen wurde ein gleiches Resultat erzielt ( Abb. 8). Die Abb. 7 veranschaulicht den momen­tanen Grundwasserspiegel auf Grund der Angaben von 31 in der Umgebung des Brunnens angebrachten Beobachtungsrohren. Ein Vergleich der beiden Abbildungen ergibt, daß, allen Erwartungen widersprechend, nicht jenes Filterrohr die größte Wassermenge liefert, bei welchem das Spiegelgefälle am größten ist. Ausführungsarbeiten. Bei den neueren Bohrungen wird ausschließlich ein der Abb. 0 entsprechend geformter Bohrkopf benützt, ohne innerem Verschluß. Beim

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