Vízügyi Közlemények, 1956 (38. évfolyam)
2. füzet - VII. Kisebb közlemények
(31) Schmelzwassermengen errechnete Wasserbelastung des zu untersuchenden Einzugsgebietes wellenweise den gepumpten Wassermengen gegenüber. Der wichtigste, den Zusammenhang zwischen Wasserbelastung und Abfluss bestimmende Faktor ist der Wassergehalt der oberen Bodenschicht zu Beginn des Begens (bzw. der Schneeschmelze). Zur Kennzeichnung der Bodenfeuchte dient — mangels direkten Messungen — die als gewogene Mittel der Niederschlags- und Schmelzwassermengen der vorhergegangenen 60 Tage errechnete „Kennziffer der Bodenfeuchte" (Tafel I). Die wichtigsten Daten der entsprechend Abb. 2 bearbeiteten 22 Abflussperioden sind in Tafel II. zu finden. Über die beim Erscheinen der Oberflächenwässer beobachteten und im weiteren Verfolg als dessen Bedingung betrachteten Kennziffer der Bodenfeuchte gibt Abb. 3. eine Übersicht. Zwischen der die Schwellenwerte laut Abb. 3. überschreitenden Wasserbelastung und der abgeflossenen Wassermengen ergab sich der auf Abb. 5. je Monat dargestellte Zusammenhang mit 3 Veränderlichen. Mit Hilfe der aus den Abb. 3. und 5. zu entnehmenden Zusammenhängen ergibt sich die Möglichkeit die sich ansammelnden Wassermengen auf Grund der Wasserbelastungsdaten zu bestimmen und deren Erscheinen zwecks Orientierung vorherzusagen (Abb. 4). Weitere, sich auf umfassendere Beobachtungsdaten stützende Untersuchungen sind zur Klarstellung der Ungewissheiten nötig, welche bei der Berechnung der Kennziffer der Bodenfeuchte und bei der Berücksichtigung des Bodenfrostes bestehen.