Vízügyi Közlemények, 1948 (30. évfolyam)
2. szám - VII. Szakirodalom
(50) V. Le Tableau IV fournit des renseignements sur les usines hydrauliques de la Hongrie d'une capacité supérieur à 100 kW. Leur production annuelle est de 30 à 40 millions de kWh, ce qui ne représente que les 2% du besoin en énergie du pays. VI. Sur la base du Tableau V le potentiel spécifique d'énergie hydraulique de la Hongrie est de 5,45 kW/km 2; donc, il est de 50% supérieur à la moyenne calculée pour le total du monde. Les 56 kW calculés pour 1000 âmes est, cependant, faible contre la moyenne de 230 du monde et la moyenne de 104 kW de l'Europe. VII. L'attention des lecteurs étrangers est attirée aux études mentionnées sous No. 14, 17 et 20 de la bibliographie. DIE WASSERKRÄFTE UNGARNS. Von Dr.-Ing. E. MOSONYI. (Siehe die Abbildungen und Tabellen im ungarischen Teil auf S. 160 bis 189) D. K. 620.9 (439.1) 1. Der stetig ansteigende Energiebedarf lenkte die Aufmerksamkeit der ganzen Welt auf die Verwertung der Wasserkräfte. Der Verfasser begründet diese Erkenntnis an den Beispielen der U. S. S. R., U. S. A., England, Dänemark, Frankreich, Schweden und Schweiz und weist überall die Raumgewinnung der Ausnützung der in der Vergangenheit oft unterschätzten Wasserkraftmöglichkeiten von niedrigem Gefälle nach. Auch in Ungarn stieg die Bedeutung der bisher vernachlässigten Wasserkräfte an. Für ihre Ausnützung sprechen folgende Gründe: 1. Die Entwicklung des elektrischen Energieverbrauches (Abb. 1) wünscht die rasche Vermehrung der Kraftanlagen. 2. Zur Energieerzeugung kommt in Ungarn als Brennstoff nur die Kohle in Betracht. Der Kohlenschatz beträgt laut der neuesten Schätzungen 3570 Millionen Tonnen, die Erschöpfung dieses Vorrates ist in kurzer Zeit zu erwarten. Wenn der Vorkriegsverbrauch von 10 Millionen Tonnen nicht steigen möchte, so würde der Vorrat für 357 Jahre reichen, aber in jenen Fällen, die auf der Abb. 2 dargestellt sind, reicht er nur für 125, bzw. 85 Jahre aus. Die Bedeutung der Wasserkraft wird also immer mehr hervortreten. 3. Im Falle der Schaffung eines entsprechenden Landesfernleitungsnetzes wäre auch die stark schwankende Wasserkrafterzeugung gut zu verwerten. Wenn die durch Wasserkraftanlagen erzeugte Jahresenergiemenge sich von den gegenwärtigen 35 Millionen kWh plötzlich auf 230—250 Millionen kWh erhöhen möchte, beträge sie auch nur 14—15% des gegenwärtigen Gasamt Verbrauches. Wenn sich die Wasserkraftnutzung auch rasch erhöhen wird, wird die Wasserkraft auch kein höheres Anteil, als 20—25% der Gesamterzeugung erreichen, denn es muss auch in der thermischen Energieerzeugung ein bedeutender Zuwachs eintreten. Es besteht also kein Hindernis demgegenüber, dass die Wasserkraftanlagen auf die 50%-ige Wassermenge ausgebaut werden. Auf Grunde der noch als zulässig erscheinenden Erzeugungseinheitskosten kann auch von noch grösseren Ausbauwassermengen die Rede sein. 4. Die technische Entwicklung schafft die Möglichkeit einer gleichzeitig auch wirtschaftlichen Ausnützung solcher Wasserkräfte, die bisher ausser acht gelassen waren. Die Kaplanturbinen passen sich auch kleinem Gefälle und stark schwankenden Wassermengen gut an. Fluszstauwerke kann man heutzutage mit öffnungsweiten von 30—45 m bauen. 5. In Ungarn benötigen in erster Reihe die Bedürfnisse der Bewässerung den Bau von Fluszstauwerken, deren Vorteile auch der Schiffahrt zu Gute kommen. Zwischen solchen Umständen ist die Krafterzeugung in den meisten Fällen äusserst günstig. 6'. Dsr Ausbau der Wasserkräfte würde im östlichen Teil des Landes in grossem Masse die Sicherheit der Energieversorgung erhöhen. Zwischen den inländischen Kraftwerken und den jenseits der Landesgrenzen liegenden Werken der Gebirgsgegenden kann eine wertvolle Zusammenarbeit Zustandekommen, denn während der Zeit des Hochwassers verringert sich die Stromerzeugung der Laufwerke im Tieflandc, ja, sie kommt sogar zum Stillstehen (die Stauung muss man aus Sichercheitsgründen