Vízügyi Közlemények, 1948 (30. évfolyam)
2. szám - VII. Szakirodalom
für den Verbrauch q — a q^ zu sorgen hat (« < 1), so kennzeichnet den Höchstwert des s — auf Grund der Abb. 39. und der Formel 47 — der Zusammenhang 49. Hievon gelangen wir, auf dem Wege der bisher angewendeten und der Substitution 52, zur Gleichung 6_ (53) t' = ТУ xf> Diese enthält, als allgemeine Formel , im Falle der Substitution « = 1, auch die Gleichung 35Die gespeicherte Wasser menge ergibt die Gleichung 54, und den Speicherraumbedarf zeigt die Gleichungsgruppe 55—57". Den in den Gleichungen vorkommenden Faktor и geben die Abb. 40. und die Tafel VIII. in Funktion von « und rf bekannt. Die Dimensionierung des Saisonspeichers auf Grund hydrographischer Angaben legen — für vier verschiedene Wasserläufe — die Abb. 41 — 44. klar. Tafel IX. zeigt Vergleichungen zwischen den aus hydrologischen Angaben festgestellten effektiven und den durch das Verfahren des Verfassers berechneten Werten. Für die Planung kann auch noch folgende Frage von Interesse sein: was ist das Verhältnis zwischen dem Jahresspeicherinhalt und demjenigen Speicherraum, der zur ständigen Sicherung eines «' Prozentsatzes von der kleinsten Jahresmittelwassermenge notwendig ist? Diese Zusammenhänge können, — auf Grund der Formeln 59, 60 und 60', — der Abb. 45. und der Tafel X. entnommen werden. Die Funktion (den Wasserwirtschaftsplan) des Saisonspeichers ergibt für das maßgebende Jahr die Abb. 46., und für das Jahr von mittelmäßiger Wasserführung die Abb. 47 c) Speicher mit vollem Ausgleich. Mit dem Zunehmen des Fassungsvermögens kann auch der fortlaufend und gleichmäßig zuzusichernde Verbrauch gesteigert werden, aber nur bis zu einem Grenzwert; dieser kann ideale Mittelwassermenge (Qk) genannt werden. Die ideale Mittelwassermenge ist der Grenzwert der mittleren Abflußmenge einer mehrjährigen Periode, also der durchschnittlichen Jahresmittelwassermenge; theoretisch auf unendliche Zeiten, praktisch auf einige Jahrzehnte bezogen. Die mit der Formel 61, bzw. 62 definierten Werte der idealen Mittelwassermenge sind mit dem durch den Verfasser in Vorschlag gebrachten graphischen Verfahren gut festzustellen. Das Wesentliche ist hiebei, daß man die durch die Formel 63, bzw. n 2 qki (64) = /' (n) Tb bestimmte fortlaufende Änderung des n-jährigen Mittelwertes in einem Koordinatensystem darstellt, und zu den Umhüllungskurven der erhaltenen Wellenlinie (Abb. 48, bzw. 49) eine gemeinsame waagerechte Asymptote zeichnet. Der Verfasser hat mit Hilfe der 42-jährigen Angabenreihe, betreffs des VisóFlusses, untersucht, wie groß die Abweichung im ungünstigsten Falle zwischen den 10, 15, 20, 25, (usf.)-jährigen Mittelwerten und dem idealen Mittelwerte sein kann. Die aus dem bekannten 42-jährigen Zeiträume kann eine fortlaufende 10-jährige Periode in 33 Variationen herausgegriffen werden; die 15-jährige Periode in 28 Variationen, usw. Ist die Zahl der untersuchten Jahre 10, so schwankte die Abweichung zwischen + 13 0% und — 14-7%; im Falle einer 15-jährigen Periode ist die Schwankung: + 11-5% bis —9 0%, usw. Diese Forschung weist auch darauf hin, wie groß der Mindestzeitraum sein muß, den man zwecks Erzielung irgendeiner erforderlichen Genauigkeit zu untersuchen hat. Die Abb. 50. veranschaulicht mit Hilfe der Integralkurve die graphische Feststellung des Speicherraumes, der zum Ausgleiche des Wasserzuflusses von einer mehrjährigen Periode notwendig ist. Zum Zwecke der ständigen Abgabe der idealen Mittelwassermenge 35-65 m 3/sec des Visó-Flusses, d. h. zur Sicherung eines vollen Ausgleiches wäre ein Speicherrauminhalt von 2680 Millionen m 3 nötig.