Vízügyi Közlemények, 1948 (30. évfolyam)

2. szám - VII. Szakirodalom

(23) HYDROLOGISCHE DIMENSIONIERUNG GRÖSSERER SPEICHER. 1) Von E. MOSONYI. (Siehe auf S. 13 bis 101 des ungarischen Textes.) D. K. 627.81. IV. SPEICHERRAUMBEDARF ZUR SICHERUNG DES STÄNDIGEN VERBRAUCHES VON ANGEGEBENER EIGENART UND INTENSITÄT. 2) 1. Gleichmäßiger Verbrauch. a) Jahresspeicher. Zur Feststellung des Jahresspeicherraumbedarfes ist die der Schneeschmelze folgende 12-monatliche Periode in Betracht zu ziehen. Diese wird im folgenden, — zwecks Unter­scheidung vom hydrologischen und vom Kalenderjahr, — Speicherjahr genannt. Das Speicherjahr beginnt im Gebiete des Karpatenbeckens im allgemeinen zwischen Anfang März und Anfang April. Das für den Jahresspeicher maßgebende Speicherjahr ergibt diejenige der trockensten 12-monatlichen Periode, in welcher zugleich auch die zeitliche Verteilung des Abflusses am ungünstigsten ist (Abb. 18.). Es sind daher aus den vergangenen Jahren 1. die trockenen 12-monatlichen Perioden herauszusuchen, und hieraus 2. diejenigen, in welchen die Wasserführung die größte Extremität aufweist, d. h. die Abflußmengen nach dem Frühlings­hochwasser im allgemeinen eine abnehmende Tendenz zeigen. Die Auswahl kann durch Überprüfung von zwei, sehr einfach heranzuziehenden meteorologischen Angabengruppen vereinfacht werden. Es genügt die auf Grund der Jahresniederschlagsmenge und der mittleren Temperatur der Wintermonate (Jan. —März) des nächstfolgenden Jahres ausgehobenen Jahre, nach eingehender Bearbeitung der hydro­graphischen Angaben, einer gründlichen Untersuchung zu unterziehen. Wenn man bedenkt, daß man eine mindestens 30—40-jährige Periode zu überprüfen hat, um ein beruhigendes Ergebnis zu erzielen, ist die Auswahl des maßgebenden Jahres eine sehr bedeutende Arbeit. In Gebieten, wo das Beobachtungsnetz nicht dicht genug ist, oder wo die Beobachtungen mangelhaft sind, kann eine Forschung überhaupt nicht vorge­nommen werden, und die Wassermengenganglinie des maßgebenden Speicherjahres kann in vielen Fällen nicht rekonstruiert werden. Die Jahressumme der Abflußmengen des maßgebenden Speicherjahres ist verhältnismäßig leichter festzustellen, denn in einer Periode von 40 Jahren gibt es mehrere trockene Jahre, deren Abflußmenge diejeniger des maß­gebenden trockenen Jahres nahekommt oder mit ihr übereinstimmt, selbst wenn im Laufe derselben die zeitliche Verteilung des Abflusses beträchtliche Abweichungen aufweist. Eines der Ziele des Verfassers war die, Aufklärung der Gesetzmäßigkeiten der maß­gebenden Wassermengenganglinie. Zu diesem Zwecke waren die meteorologischen und hydrographischen Verhältnisse der Jahre 1942 und 1943 sehr geeignet. Auf Grund einiger viel jährigen Angabenreihen kann für den östlichen Teil des Karpatenbeckens festgestellt werden, daß die Nieder- und Mittelwassermengen der Jahre 1942 und 1943 in vielen Wasserläufen sogar kleiner waren, als die entsprechenden Abflußmengen des bekannt sehr trockenen Jahres 1904. Das im Frühling 1942 beginnende Speicherjahr war somit für die Jahressumme der Abflußmenge maßgebend. Auf Grund der Angaben einzelner seit 40 Jahren fortlaufend beobachteter Wasser­läufe (s. Tafel V.) weist der Verfasser nach, daß im untersuchten Gebiete dieses Speicher­jahr auch hinsichtlich der zeitlichen Verteilung des Abflusses als maßgebend zu betrachten ist. 1 Die Abschnitte 1 —III. der vorliegenden Studie sind in der Xr. 1 — 4. 1947. dieser Zeitschrift erschienen. 2 Abschnitt IV/la dieser Studie wurde als Dissertation zum Erlangen des Doktoren­Titels von der Fakultät für Bauingenieure der Universität der Technischen Wissenschaften Budapest angenommen.

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