Vízügyi Közlemények, 1937 (19. évfolyam)
3-4. szám - Szakirodalom
9 sonen je Anschluss ; Anzahl der an das Wasserwerk angeschlossenen öff. Brunnen ; Baujahr ; Bezugsjahr d. Rundfrage ; Anmerkungen), von den Gemeinden nur 24 (Tafel II.). Von rund 9 Millionen Einwohnern des Landes geniessen etwa 24% zentrale Wasserversorgung. Eine grosse Zahl der Städte und Gemeinden verfügt indessen über zahlreiche durch Brunnengenossenschaften errichtete Privatwasserleitungen. (Tafel IV.) Letztere sind, da sie viele kleine, von einander unabhängige Einheiten bilden, zur vollkommenen Lösung des Wasserversorgungsproblems bei weitem nicht so geeignet als die Zentralwasserwerke, weshalb einer Weiterentwicklung der Privatwasserleitungen, wenigstens in den Städten von grösserer Wohndichte, der Ausbau von Wasserwerken vorzuziehen wäre. Die Brunnen von Städten und Gemeinden ohne Wasserleitung werden durch das Staatl. Hygienische Institut untersucht und beaufsichtigt, das die Trinkwasserversorgung durch Errichtung von Musterbrunnen zu verbessern bestrebt ist. Gemäss einer statistischen Aufnahme aus 1925 haben 178 Gemeinden schlechtes Trinkwasser gemeldet ; das Institut hat seither schon in etwa 40—50 Gemeinden gute Brunnen errichtet, während die Verbesserung der Trinkwasserversorgung der übrigen Gemeinden sich im Zuge befindet. Zur Vervollständigung des Bildes über die Schwierigkeiten der Wasserversorgung sei noch erwähnt, dass es in Ungarn rund 6000 Tiefbrunnen von durchschnittlich 2—300 m Tiefe gibt, die Trinkwasserversorgung aber auch häufig aus Brunnen von über 1000 m Tiefe gesichert werden muss. Mit Rücksicht darauf, dass in Ungarn noch ungefähr 50—60 neue Wasserwerke zu erbauen wären, die Abschätzung ihrer Baukosten jedoch ohne ausführlichen Plänen nicht möglich ist, hat der Verfasser ein theoretisches Verfahren ausgearbeitet, mittels welchem die Baukosten eines Wasserwerkes bei bekannter Zahl der zu versorgenden Einwohner, sowie bei bekannter Bevölkerungsdichte je ha mit genügender Genauigkeit berechnet werden können. Nach den Feststellungen amerikanischer Verfasser entfällt nämlich der überwiegende Teil der Baukosten — insbesondere bei Wasserwerken kleinerer Städte — auf das Rohrnetz (Abb. 4. Kosten der Rohrleitungen in % der Gesamtkosten eines Wasserwerkes, als Funktion der Einwohnerzahl). Die Netzkosten lassen sich aber ableiten aus der Beziehung, die zwischen der, auf einen Einwohner entfallenden Rohrlänge und der Bevölkerungsdichte besteht. Die zeichnerische Darstellung dieser Beziehung ergibt in einem zweckmässig gewählten Maßstab eine gleichschenkelige Hyperbel (Abb. 2). Die Formel für die Ermittlung der Kosten lautet : 2-5. Ly P D 100 — a worin S = die gesamten Baukosten L = die Zahl der zu versorgenden Einwohner y = die Rohrlänge je Einwohner im Maßstabe der Abbildung oder rechnerisch 2600 „ ^ „ y — +25, wo X = Bevölkerungsdichte je Hektar, X P D = die Anschaffungs- und Verlegungskosten je laufenden Meter des