Vízügyi Közlemények, 1936 (18. évfolyam)

Kivonatok, mellékletek - Kivonat a 2. számhoz

VIII. Gemäss den Schlussfolgerungen des Verfassers werden die Forderungen der Wirtschaftlichkeit und Betriebssicherheit im Falle in der zu versorgenden Ge­meinde, oder in ihrer Nähe sich eine entsprechende Anhöhe befindet - - am besten durch die Anwendung von Wasserbehälter oder Gegendruckbecken erfüllt. Ist jedoch keine Anhöhe vorhanden, kann auch die pneumatische Einrichtung in Erwägung gezogen werden, vorausgesetzt, dass der Betriebsstrom von einer grösseren Zentrale bezogen werden kann. Die Frage des Rohrmaterials rückt ebenfalls in den Vordergrund. Heute stehen noch vorwiegend gusseiserne Rohre in Verwendung. Rohre aus Asbestzement treten aber stets kräftiger in Wettbewerb. Sie bieten nebst anderen Vorteilen eine 25%-ige Kostenersparnis gegenüber den gusseisernen Rohren. Neuestens erschienen auch Asphaltdruckrohre auf dem Markt, die sich durch Unempfindlichkeit gegen Säuren auszeichnen. Die letzteren betreffend mangelt es noch an hinreichenden Erfahrungen. Sehr wichtige Rolle bei der Wasserversorgung spielt die Frage des Wasser­zinses, die schon bei der Projektierung zu berücksichtigen ist. Bei den in Ungarn herrschenden Verhältnissen wäre es erwünscht, die obere Grenze des Zinses mit (V25 Pengő für den Kubikmeter Wasser anzusetzen, denn eine darüber hinausgehende Belastung wird von der hauptsächlich landwirtschaftlichen Bevölkerung unserer Städte schon sehr drückend empfunden. VI. EINIGE NEUERE WASSERKRAFTWERKE FRANKREICHS. Von : Dr. ING. W. LÁSZLÓFFY. (Ungarisoher Text : Seite 216—234.) Im Zuge der nach dem Weltkriege mit mächtigem Schwung geführten Elektri­fizierungstätigkeit hat Frankreich auf dem Gebiete der Wasserkraftausnützung einige ganz hervorragende Werke geschaffen. Der Verfasser beschreibt die Bedeu­tendsten der durch ihn anlässlich seiner Studienreise aufgesuchten Werke, deren Besichtigung ihm sowohl seitens der zuständigen Behörden, als auch durch die be­treffenden Unternehmungen auf zuvorkommendste Weise ermöglicht wurde. Die Truyère-Werke mit der Schwergewichtsmauer zu Sarrans von 105 m Höhe und 300 Millionen m 3 Speicherungsvermögen, mit der 30 m hohen Gewölbestaumauer an der Bromme und der unterirdisch angelegten 234.000 PS Brom ma/-Zentrale zählen zu den grössten Wasserkraftwerken Europas. (Abb. 1—5, Lichtbilder 1—5). Das Kraftwerk zu Eylie gilt durch seinen, das Wasser mehrerer Bäche abfangenden Sammelkanal sowie durch Ausnützung der von der Natur gebotenen Speicherungsmöglichkeit (Gebirgsseen) als Beispiel für die in den Pyreneen gebräuchliche Art der Wasserkraftausnützung ; das Nutzgefälle beträgt 1020 m. (Abb. 6). Das Camon-Kraftwerk hebt sich als gutes Beispiel für eine Niederdruckanlage hervor. (Lichtbilder 7—8). Es arbeitet im Parallelbetrieb mit der Valentine-Zentrale (letztere mit automatischer Fern-Steuerung). Die 126 m hohe &aw<eZ-Talsperre zeigt zwar die Bauform einer Schwergewichts­mauer, zählt aber eigentlich zu den höchsten der bisher errichteten Gewölbestau­mauern. (Abb. 8—10, Lichtbilder 9—13).

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