Vízügyi Közlemények, 1935 (17. évfolyam)

Kivonatok, mellékletek - Kivonat a 4. számhoz

16 so befindet sich das Wasser im Strömen, ist m kleiner, so handelt es sich um schies­senden Fliesszustand. Die durch die Breiteeinheit des Profils 2 des nach Abb. 2 eingeschnürten Bettes durchfliessende Wassermenge q 2 ist notwendigerweise grösser, als die Menge q v welche ebenfalls in der Einheitsbreite des mit ,,1" be­zeichneten Querschnittes durchfliesst. Nachdem die Lage der Energielinie gegeben ist, muss in der Bettenge im Falle strömenden Fliesszustandes (m= 2/ 3 H) ein Sinken des Wasserspiegels eintreten, im Profil 3 stellt sich indessen die ursprüng­liche Lage wieder her. Wird mit starker Einschnürung gearbeitet (Abb. 2, unten), so bildet sich vor der Enge ein Stau und die Energielinie (H'J nimmt eine höhere Lage ein. In der Enge beträgt die Tiefe TO 2= 2/ 3 #', das Wasser übergeht in's Schiessen, um auf geringe Entfernung mit Wassersprung wieder strömende -Be­wegung anzunehmen. Der Unterschied zwischen oberer und unterer Spiegelhöhe ist in beiden Fällen viel geringer, als es bei einem Messwehr der Fall ist. Aus diesem Grunde bietet ein Einschnürungswerk zur ständigen Messung der Durchflussmenge besonders an Kanälen mit kleinem Gefälle ausgezeichnete Vorteile. Ein anderer Vorteil dieser Mess Vorrichtung besteht darin, dass es auch in Schmutzwasser benützt werden kann. b) Die Ermittlung der Wassermenge erfolgt mit Hilfe des Bernoulli'sehen Lehrsatzes (2. und 3. Formel, F = Profilfläche, l = Spiegelbreite). Der Wert des in der Formel angewendeten Abflussbeiwertes к ist abhängig vom Mass und der Form der Einschnürung, vom Fliesszustand des Wassers, insbesondere aber davon, an welcher Stelle die in die Formel einzuführenden Wassertiefen m 1 und m 2 gemessen werden. c) Die auf die Bestimmung des Abflussbeiwertes к gerichteten Versuche beziehen sich auf eine Bettverengung nach Abb. 3. In der Abbildung sind auch die Stellen der Tiefenmessungen m 1 und m 2 (Eingang, Mitte und Ende der Enge, oberes und unteres Drittel) ersichtlich. Der Versuchskanal ist 20 cm breit, 28 cm tief, 4­80 m lang, die Einschnürung wurde mittels Glasplatten hergestellt (Licht­bild 2). Zur Messung der Versuchswassermenge, die zwischen 0 3 bezw. 3' 15 1/sec schwankte, diente ein sorgfältig geeichtes Messwehr (Lichtbild 1). d) Im Zuge der Versuche haben sich mit der Änderung der Wassermenge und des Unterwasserspiegels die verschiedensten Abflusszustände eingestellt. Solange in der Enge Parallelströmung stattfindet, verhält sich der Wasserspiegel ganz ruhig, lediglich die am unteren Ende der Einschnürung erscheinende haarfeine Falte und die dieser folgenden kleinere Wirbel kennzeichnen die Stelle, wo das Wasser in turbulente Strömung übergeht (Abb. 4 /а). Im Falle grösserer Fliessgeschwindig­keit deutet eine parabelförmige Oberflächenfalte im Eintritt der Querschnitts­verengung, sowie ein Schwingen (Abb. 4/6), bezw. eine Wellenbewegung (Abb. 4 /с) in der Enge darauf, dass die Strömung bereits turbulenten Karakter angenom­men hat. Für den strömenden Fliesszustand ist das Bild 3, sowie die Abb. 4 /d) bezeich­nend : bis zum Drittel, höchstens bis zur Mitte der Enge hineinreichende Kont­raktionsfalte und in regelmässigen Abständen aneinander gereihte, sozusagen in einer Stelle spielende Wellen. Bei grösserer Geschwindigkeit verliert sich das untere Ende der Kontraktionsfalte schon im Wassersprung. In diesem Falle hängt es lediglich von der Höhe des Unterwasserspiegels ab, ob ein gedeckter Wassersprung in der Enge selbst entsteht (Abb. 4/c), oder das Wasser nach längerem Schiessen

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