Mészáros Vince: Széchenyi István és a vízgazdálkodás (VÍZDOK, Budapest, 1974)

Idegen nyelvű összefoglalás

Bitte an ihn, den Gedanken der Dampfschiffahrt auf dem Plattensee zu unterstützen. Széchenyi studierte die Frage und obwohl er sie nicht zu den Hauptinteressen des Landes zählte, blieb er seinen Grundsätzen getreu — nach denen örtliche Intiative den um­fassenden Reformplänen angepasst und unterstützt werden sollten und stellte sich an die Spitze der Bewegung. Im Früh­jahr 1846 gründete er die „Plattenseeschiffahrts-Gesellschaft”; in der Zeichnung von Aktien ging er mit gutem Beispiel voran und für die Bereitstellung' des nötigen Stammkapitals führte er einen wahrhaftigen Feldzug. Noch im Jahre der Gründung wurde das erste Plattensee­dampfschiff fertiggestellt, dessen hölzernen Rumpf in der Altofener Werft gebaut, auf Rädern nach Balatonfüred be­fördert und an Széchenyis Geburtstag, am 21. September, vom Stapel gelassen wurde. Ebendort wurde auch die aus England bestellte Schiffsmaschine eingebaut. Nach Beendigung der Arbeiten am 18. Oktober 1846 lief unter feierlichen Äusser- lichkeiten das erste Plattenseedampfschiff zu seiner ersten Fahrt aus, nach dem Dichter des Seegebietes „Kisfaludy” ge­nannt. Széchenyis Gedanken über dieses Unternehmen spiegeln sich getreu in einem Brief an seinen Bruder Paul v. Széche­nyi wider: „Die Pester Brücke wird, so Gott will, bessere Verbindun­gen nach sich ziehen. ... So hoffe ich, wird die Plattensee-Schiffahrtsgesellschaft nebst anderen Dingen die Abzapfung dieses Sees und dessen Verbindung mit der Donau nach sich ziehen; sie muss aber gelingen! ... So wie ich sehe, wird das Dampschiff ein ganz neues Leben in die 3 Comitate: Zala, Veszprém und Somogy brin­gen.” (1846. Nov. 1.) Dieselben Ansichten hat er auf interessante Weise auch in einer umfangreichen Flugschrift über die Plattenseeschiffahrt dargelegt. Er wies auf die Notwendigkeit hin, das Moorland rings um den See troekenzu 1 egen und die natürlichen Gegebenheiten der Gegend vorteilhaft zu gestalten, die für die Entwicklung einer Bäderkultur prädestiniert ist. Er äusserte sich sehr schön und treffend in folgender Weise: „Der arbeitsmüde 122

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