Mészáros Vince: Széchenyi István és a vízgazdálkodás (VÍZDOK, Budapest, 1974)
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sengruppe stellte sogar den Antrag, das schiffbare Wasserstrassen- und Kanalnetz Ungarns über den Donau—Main- Kanal in das kontinentale Wasserstrassennetz einzugliedern. Dies ist aber infolge der politischen Ereignisse unter lieben. Dass für eine solche Wasserstrasse nach Westen die Möglichkeit bestand, bewies Széchenyis Sohn, der Schiffskapitän Graf Edmund Széchenyi, der 1867 auf seinem kleinen Dampfer von Pest über die Donau, den Ludwigskanal und kleinere Wasserstrassen sowie über Main und Rhein und die Seine zur damaligen Weltausstellung in Paris gefahren ist. Seine Unternehmungslust erregte zu seiner Zeit in aller Welt grosses Aufsehen. Anfänge der Theissregulierung Széchenyi wurde schon als junger Offizier mit den unseligen Verhältnissen im Theisstal bekannt. Diese bedrückenden Erfahrungen wurde er sein ganzes Leben lang nicht mehr los und beschäftige sich viel mit den Theissproblemen. Viel- licht war dies ein Grund, dass 1845 — als es die Regierung für ratsam hielt, das äusserst gespannte politische Leben zu beschwichtigen und sich zu Reformen geneigt zu zeigen — neben der Statthalterei eine selbständige Komission für Gewässerregulierung und Förderung des Verkehrswesens aufgestellt und Széchenyi, der populäre und königstreue Politiker, vom Staatskanzler, Fürsten v. Metternich zu ihrer Leitung bestellt wurde. Offensichtlich übernahm er das von der Bevölkerung geachtete Regierungsamt nur deshalb, da es ihm mehr Möglichkeiten für die Durchsetzung seiner praktischen Reformideen bieten konnte. Nach Übernahme des Amtes, setzte er sofort die Frangen der Theiss- und Theisstalregulierung auf die Tagesordnung. Zwischen 1845—47 unternahm er in dieser Landschaft drei grosse Informations- und Organisationsreisen. In der Folge vereinigten sich die Interessierten zu regionalen Wasserverbänden und erklärten am 9. Januar 1846 auf der in Pest verkündeten Generalversammlung den Theissverband — ein zentrales Organ der regionalen Vereinigungen — für gegründet. Gleichzeitig wurde auch die Direktion gewählt. Die Beteiligten waren bereit, den Grundsätzen Széchenyis entsprechend, einen Teil der materiellen Lasten der Regulierungsarbeiten zu übernehmen, wandten sich aber auch an die Regie119