Mészáros Vince: Széchenyi István és a vízgazdálkodás (VÍZDOK, Budapest, 1974)

Idegen nyelvű összefoglalás

légién verteidigenden adeligen Gruppen. Somit sah sich Szé­chenyi gezwungen, seine Wirtschaft und Gesellschaft organi­sierende Tätigkeit auf scheinbar sehr fernliegenden und iso­lierten Gebieten zu beginnen. Eine Ungarische Akademie der Wissenschaften ins Leben zu rufen, Pferderennen beliebt zu machen, Kasinos zu organisieren, Viehzucht-Vereine zu grün­den, landwirtschaftliche Industriezweige einzuführen, das Verkehrswesen zu fördern — all seine weitverzweigte Tätig­keit für Reformen im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben — waren nur praktische Etappen eines gut überlegten und gezielten einheitlichen Reformprogrammes. Es gibt in Ungarn kaum ein einziges traditionelles Gebiet des landwirtschaftlichen, industriellen und kulturellen Lebens, das nicht mit einem seiner hochbedeutenden und oft heute noch wirkenden Werke verbunden wäre. Seine bedeutendsten Initiativen liegen aber vielleicht im Bereich der Wasserwirtschaft. — Inangriffnahme der Regulierungsarbeiten am Unterlauf der Donau und der Bauarbeiten für den Kanal am Eisernen Tor, — Organisierung und Förderung der Donaudampfschiffahrt, Anlage von Häfen, einer Schiffswerft und einer ständigen Brücke zwischen Pest und Ofen, — Inangriffnahme der Meliorationen im Theisstal und der Theissregulierung, — Einführung der Dampfschiffahrt und Vorbereitung einer hochentwickelten Badekultur am Plattensee waren die wichtigsten wasserwirtschaftlichen Beziehungen seines im Fieber einer vielseitigen schöpferischen Tätigkeit lodernden arbeitsamen Lebens. Allgemeine wasserwirtschaftlicher Konzeptionen Széchenyis Sein grosses historisches Verdienst liegt im Erkennen der engen Zusammenhänge zwischen Gewässerregulierung und Verkehrswesen und ihrer grundlegenden Bedeutung für die Entwicklung des Wirtschaftslebens des Landes. Széchenyi studierte die hydrologische Lage Ungarns, erwog die Nutzbarkeit der Wasserstrassen und die Möglichkeiten ihrer besseren Nutzung, beschäftigte sich mit theoretischen und praktischen Fragen der Kanalbauten, mit den Möglich­keiten der Trockenlegung von Sümpfen, mit den Vor- und Nachteilen der Bewässerungsikultur. 8 Széchenyi 113

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