Mészáros Vince: Széchenyi és a magyar vízügyek (VÍZDOK, Budapest, 1979)

Német nyelvű összefoglaló

Széchenyis Lebenswerk Im Mittelpunkt von Széchenyis Tätigkeit stand des Ziel, das nach seiner Überzeugung seinem Untergang nahe unga­rische Volk zu retten und ihm eine angemessene Stelle in der Reihe der Nationen zu sichern. Er war kein Chauvinist, ledig­lich — als treuer Sohn seines Volkes — tief erbittert über die Rückständigkeit seines Heimatlandes im Verglich zu den Nachbarvölkern. Er schrieb mit Recht an die Gattin Ludwigs von Batthyány: „Als ich das Feld der Politik betart glich Ungarn einem Todesacker, wo alles schläft und wo die Regi- rung den letzten Funken ungarischer Verfassung und unga­rischer Nationalität zu Grabe trägt.” Er übernahm die undankbare Rolle eine vorwärts trei­bende, das neuer Leben organisierende und beispielgebende Kraft zu sein, hat sich im oft hoffnungslosen Kampf selbst zermalmt und ist ihm letzlich auch zum Opfer gefallen. Als Realpolitiker, versuchte er Brücke zu sein zwischen seinem Volk und dem König, bis zum Ende voller Aufrich­tigkeit und unter Nahrung seiner moralischen und Aktions­freiheit in beiden Richtungen. Den Ausweg sah er in der friedlichen Entwicklung; er war gegen jeden Bruch und die faktisch unvermeidliche Revolu­tion brachte ihn zur Verzweiflung. Nach der tragischen Nie­derlage des Freihetskampfes teilte er jedoch mit voller Hin­gabe das tragische Schicksal seines Volkes und opponierte gegen die erbarmungslose Willkür. Als zur Zeit des Absolutismus die ersten Erfolge seiner ökonomischen Initiativen schon sichtbar wurden und diese durch den bevollmächtigen kaiserlichen Statthalter Baron Alexander v. Bach schamlos als sein eigenes Verdienst er­klärt wurden, beschämte er ihn mit gerechtfertigen Selbst­bewusstsein : „Die Eisenbahnen hat die Zeit gebracht und nicht Sie theuere Excellenz; die Regulierung der Flüsse war allenthal­ben begonnen und auf eine solche Grundlage basirt, die sie vollkommen beizubehalten wirklich gescheidt genug wa­ren ..(Ein Blick auf den Anonymen Rückblick „ ... London, 1859.”) Die Erinnerung an Széchenyis menschliche Haltung und Tätigkeit kann zur Würdigung seiner Bedeutung keine geeig­neteren Worte finden, als jene seines grossen Gegners Lud­wig v. Kossuth:

Next

/
Thumbnails
Contents