Mészáros Vince: Széchenyi és a magyar vízügyek (VÍZDOK, Budapest, 1979)

Német nyelvű összefoglaló

sehr bedeutenden Strich Landes versichernd ... Es hat sich, wie es aus dem, von der königl. ung. Statthalterey eingesand­ten und durch mich hiermit überreichten Papier erhellt, in Ungarn eine grosse Privat Gesellschaft gebildet, die den Schutz E. M. anflehend, sich die Regulierung des Theissgebie- tes zum Ziel gesteckt hat. Die Anschlagkosten der fraglichen Regulation sind auf 6 000 000 gesetzt. Der zu gewinnende Terrain beträgt hingegen 2 bis 3 millionen Joch des grössten Teil besten Bodens ... Die Regulierungsperiode des Theissgebietes dürfte ... am zweckmässigsten in 10 Arbeits Jahre eintheilen lassen. .. -----------Dringend, ja unerlässlich ist Euer Majestät, Aller­höchstes königliches Wort aber darum, weil die in Frage stehende bereits constituirte Gesellschaft, deren viele Mitglie­der, durch die auch während dieses Winters neuerdings Alles verheerenden Theissfluthen am Rand der Verweifelung ge­bracht sind, schon zu Ende nächsten Monats sich in Pesth versammelt.” E s gelang ihm zu bewirken, dass auf Wunsch der Regie­rung für die Gesellschaft bei den Bankhäusern Eskeles und Sina ein Kredit von 400 000 Gulden eröffnet wurde, aus den Salzfonds pro Jahr 100 000 Gulden und aus dem Ärar für zwei Jahre 50—50 000 Gulden für die Regulierungsarbeiten genehmigt wurden. Diese 550 000 Gulden bildeten die finan­zielle Grundlage, wodurch es ermöglicht wurde, die Arbeiten noch 1846 zu beginnen. Paul v. Vásárhelyi hatte inzwischen nach einheitlichen Grundsätzen ein umfassendes Projekt ausgearbeitet. Am 8. April 1846 aber, anlässlich der Ausschussversammlung des Theisstalverbands, ist dieser prominente Fachmann infolge angestrengter Arbeit während der Besprechungen an einem Herzanfall gestorben. Wie erschütternd auch der tragische Tod des vielfach bewährten Ingenieurs Paul v. Vásárhelyi war, die Arbeit wurde nicht eingestellt. Nach Bestätigung' eines, gewisse Mo­difikationen enthaltenden Vorschlags des venezianischen Bau­direktors Peter Paleocapa — der zum Sachverständigen be­rufen wurde — hat am 27. August 1846 an der zum ersten Durchstich bestimmten Stelle bei der Gemeinde Tiszadob Széchenyi selbst an der Spitze der Erdarbeiter unter feierli­chen Äusserlichkeiten die erste Schaufel Erde ausgehoben. Damit hat die gewaltige Arbeit ihren Anfang genommen, die eine neue Welt im Theisstal auszubilden hatte. Als die politi­146

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