Fejér László: Árvizek és belvizek szorításában (Vízügyi Történeti Füzetek 15. Budapest, 1997)

Idegennyelvű összefoglalók

Niederschlagsperiode, die mit den 1940er Jahren einsetzte, förderte nun deutlich die wichtigsten Mängel des ungarischen Hoch- und Polderwasserschutzes zutage. Das Deichsystem hat die Prüfung bis auf wenige Ausnahmen (so einige Deichbrüche an der Donau) im wesentlichen gut bestanden, doch das Polderwasserkanalsystem und die angeschlossenen Schöpfwerke haben sich als unzulänglich erwiesen. Es hat sich herausgestellt, daß die Wasserverbände auf die Dauer ohne staatliche Unterstützung ihren kommunalen Aufgaben nicht gewachsen waren. Die Regierung erwog daher die Verstaatlichung der Verbände, doch mußte die langfristige Regelung der Fragen wegen des inzwischen ausgebrochenen Krieges aufgegeben werden. Die nach dem Krieg eintretenden gesellschaftlichen Veränderungen, eine Aufteilung des Großgrundbesitzes sowie die Beseitigung der Kriegsschäden brachte das auf die Finanzkraft der Verbände gebaute System der Wasserschadenbekämpfung endgültig ins Wanken. Die Kleinbauer­wirtschaften konnten die Hochwasserschutzsteuer nicht bezahlen, zudem mußten die Verbände selbst für die Wiedererrichtung ihrer während des Krieges beschädigten Bauwerke aufkommen. Der Staat unterstützte sie zwar mit bedeutenden Geldmitteln, um ihre Funktionstüchtigkeit aufrechtzuerhalten, doch schließlich gewannen die Befürworter der Verstaatlichung Oberhand. Als unmittelbare Konsequenz der Deichbrüche an der Theiß im Januar 1948 hat die kommunistische Regierung im Zuge der Liquidierung jeglicher Selbstverwaltung im Sommer desselben Jahres auch die ganze Wasserwirtschaft (und damit jede Form der Wasserschadenbekämpfung) zur Aufgabe des Staates erklärt. Verzeichnis der Abbildungen 1. Die Gewässer des Karpatenbeckens vor dem Beginn der Regulierungsarbeiten. 2. Der Ingenieur József BESZÉDES (1787-1852), einer der hervorragenden Verbandsdirektoren der erste Hälfte des XIX. Jahrhunderts. 3. Titelblatt eines Gewässerregulierungs-Plans von 1834. 4. Das Eishochwasser zu Pest-Ofen im Jahre 1838. Sich auftürmende Eisschollen am Fusse des Gellért-Berges. 5. Organisatiosschema des wasserwirtschaftlichen Staatsdienstes im Jahre 1845. 6. Titelblatt eines Berichtes des Grafen István SZÉCHENYI, als königlichem Komissär für die Theiß-Regulierung, über die bis 1847 durchgeführten Arbeiten und die Grundprinzipien der Gesetze für wasserbauliche Arbeiten.

Next

/
Thumbnails
Contents