O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 21. (Budapest, 1982)
Dely, O. Gy.: Über die morphologische Variation der Taurischen Eidechse (Lacerta taurica Pallas) 77-84. o.
ausserdem auch einige Exemplare aus einem rumänischen Fundort: Oravi^a (Komitat Buzäu), sowie von Jugoslawien (Dinara-Planina 1) der Sowietunion (Siestow und Krim-Halbinsel). Methodik der Untersuchungen war dieselbe, die auch bei der Bearbeitung der mongolischen Eremia s-Arten (DELY 1979, 1980) sowie der Lacerta vivipar a angewendet wurde (DELY 1981). An dieser Stelle möchte ich aber davon Abstand nehmen, einen zusammenfassenden Bericht über meine diesbezüglichen Untersuchungen zu geben; dies soll einem anderen Aufsatz vorbehalten werden. Im Zusammenhang mit diesen Untersuchungen möchte ich nur so viel erwähnen, dass die Taurische Eidechse sowohl in Hinsicht auf ihre metrischen als auch numerischen Merkmale, einschliesslich auch die Symmetrie-, bzw. Asymmetrie-Verhältnisse der Schilder der Kopfseiten, eine beschränktere Variationsbreite aufweist als die Lacerta vivipara . Und dies trifft nicht nur für die zwischen (Jen verschiedenen Populationen auftretende Variabilität zu, sondern auch für die innerhalb der Populationen sich bemerkbar machenden. In diesem Aufsatz möchte ich vor allem über jene von meinen Untersuchungen berichten, die ich im Zusammenhang mit der Pileusbeschilderung der Lacerta tauric a gemacht hatte. Es soll in erster Reihe dargelegt werden, in welchem Masse, d.h. in welchen Prozentwerten die verschiedenen Anordnungstypen der vor dem Frontale liegenden Kopfschilder innerhalb der einzelnen untersuchten Populationen der Lacerta tauric a auftreten. Das ist die Ursache, warum ich an dieser Stelle von den 31 Typen der Kopfbeschilderung, die aufgrund einer eingehenden Analyse an nahe 50 Arten der Familie Lacertidae aufgestellt wurden - und Uber welche in dem nächstfolgenden Aufsatz dieser Zeitschrift berichtet wird (DELY & STOHL 1982) - nur jene 8 Typen eingehender schildern möchte, die bei den Individuen dieser Art aufgefunden werden konnten. Diese Typen der Kopfbeschilderung - die in sich selbst betrachtet nicht dazu ausreichen, Unterarten voneinander zu unterscheiden - sind wie folgt: Typ "AT': Die hinter dem Rostrale stehenden Supranasalia berühren sich mit ihren medianen Kanten auf einer längeren oder kürzeren Strecke. Das einheitliche Internasale dringt mit seiner hinteren Kante leicht zwischen die beiden Praefrootalschilder hinein, die sich aber mit ihrer medianen Kante - oder wenigstens mit mehr als das ein Viertel dieser - einander berühren. Die zonenmassige Verteilung der Kopfschilder: Rostrale, Supranasalia, Internasale und Praefrontalia ist deutlich ausgeprägt. (Bei Lacerta yivipar a früher als Typ "A"*, bei Eremia s als Typ "L" bezeichnet.) (Tafel I: Abb. 1) Typ "AIx": Hinter dem Rostraischild befindet sich ein mehr-weniger dreieckiges akzessorisches Schildchen, dessen Grösse aber nie dazu ausreicht, um die beiden Supranasalia voneinander zu trennen, so dass diese weiterhin mit breiter Naht aufeinander treffen. Internasale einheitlich, und die darauf folgenden Praefrontalia berühren sich in der Medianebene mit langer Naht. (Tafel I: Abb. 2) Typ "AIX": Hinter dem Rostrale befindet sich ein verlängertes drei- oder rechteckiges akzessorisches Schildchen, das die beiden Supranasalia vollständig voneinander trennend auf den Vorderrand des Internasale trifft. Internasale einheitlich. Die beiden Praefrontalia mit breiter Fläche einander berührend. (Tafel I: Abb. 3) Typ "AIY": Form und Anordnung des Rostralschildes sowie die der Supranasalia dem Typ "Ar 1 entsprechend. Das heisst, dass die auf das "normale*' Rostrale folgenden beiden Supranasalia in der Medianebene mit einer langen Naht aufeinander stossen. Hinter dem einheitlichen Internasale befindet sich ein akzessorisches Schildchen, das eine mehr oder weniger viereckige, trapezförmige oder ovale Gestalt besitzt. Da dieses eingefügte akzessorische Schildchen mit seiner Vorderkante den Hinterrand des Internasale, mit seiner hinteren dagegen das Frontale berührt, trennt es die beiden Praefrontalia völlig voneinander .( Früher bei Lacerta vivipar a als Typ "Hl", "H2" und "H3"*, bei Eremia s als Typ "I"** bezeichnet.) (Tafel I: Abb. 4) Typ "AIXY": Hinter dem Rostrale schiebt sich zwischen die beiden Supranasalia ein verlängertes akzessorisches Schildchen hinein und trennt diese vollkommen voneinander. Mit seinem hinteren Rand berührt dieses akzessorische Schildchen die Vorderkante des einheitlichen Internaaale. Den Supranasalia ähnlich wurden auch die beiden Praefrontalia durch ein verlängertes Es besteht aber die Möglichkeit, dass - aufgrund unserer Kenntnisse Uber die geographische Verbreitung der Art - der Fundort fälschlicherweise angegeben wurde. DELY 1981 ** DELY, 1979, 1980