O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 16. (Budapest, 1975)

Janisch, M. ; Stohl, G.: Ein chinchillafarbiger Feldhase (Lepus europeus Pallas) aus Ungarn 73-76. o.

die Mutations rate wurde für bestimmte Genloci erhöht, sondern die Wahrscheinlich­keit für das Zusammentreffen von Tieren, die Nachkommen desselben Ahnentieres sind. Isolationsmechanismen können eher im Spiel sein als Selektionsvorgange, da die weitgehende Zurückdrängung der natürlichen Feinde des Feldhasen den Nachteil einer Chinchillafärbung schon von vornherein unwahrscheinlich macht. Dies, scheint auch durch die physiographisehen Eigentümlichkeiten des Fundortes unseres chinchilla­farbigen Exemplars bestätigt zu sein (Abb. 1.). Die weitausgedehnten Mais-Monokul­turen zwischen Űjszász und Jánoshida werden ostwärts vom Zagyva-Fluss (der in den letzten drei Jahren wegen der milden Wetterung im Winter nie eingefroren war! ), nach Westen durch dichte Laubwälder von den benachbarten offenen Geländen ge­trennt . Abb.l.: Die Karte von der Umgebung des Fundortes des chinchillafarbigen Feld­hasen (d) 1. ábra: A csincsilla szinezetü mezei nyul (d) lelőhelye környékének térképe

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