O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 14. (Budapest, 1973)
Topál, Gy.: Zur Säugetier-Fauna der Mongolei. Ergebnisse der zoologischen Forschungen von Dr. Z. Kaszab in der Mongolei. Nr. 322 47-100. o.
Allocricetulus curtatus (ALLEN, 1925) 2 Óá, Inv .Nr.64.279 .1 • und 2., Balg und Schädel, Mittelgobi Ajmag: 70 km SW von Somon Erdenedalaj , 1400 m, 16. VI. 1964. (136) - Typische Caragana-Steppe , mit blühender Caragana. Auf Kiesboden spärliche Weide. Mäusefallen. Masse: Tabelle IX-X. Diese Form der Zwerghamster wurde erst in letzter Zeit von Allocricetulus eversmann i (BRANDT) als eine selbständige Art getrennt. STUBBE und CH0T0LCHU(1968 ) haben sich dieser Auffassung und meiner Ansicht nach mit vollem Recht - angeschlossen. Demgegenüber scheint DULAMZEREN (1970) noch die alte Nomenclatur anzuwenden und führt diese Form noch unter dem Namen eversmann i in seiner Arbeit an. Der Fundort unserer Exemplare passt sehr gut in das von ihm angegebenen Verbreitungsgebiet hinein (vgl. Verbreitungskarte Nr. 35 bei DULAMZEREN, 1970). Die an unseren Tieren festgestellten Schädelmasse erreichen nicht jene Werte, die von ALLEN (1940) für die mongolischen Exemplare dieser Art mittgeteilt worden sind. Nur in der grössten Breite des Hirnkapseis, sowie in den oberen und unteren Zahnreihenlängen stimmen unsere Exemplare mit den von ALLEN angegebenen Werten. Der hintere Rand des Foramen incisivum erreicht bei unseren Tieren nicht die zwischen den worderen Rändern der ersten Molaren gezogene Verbindungslinie - wie das von ALLEN angegeben wurde . Die Fossa interpterygoidea reicht bis zur Verbindungslinie zwischen den hinteren Rändern der Alveolen der M"^ Zähne (Abb. 2. C) (in dieser Hinsicht stimmen also unsere Befunde mit jenen von ALLEN überein). Man hat den Eindruck als hätte ALLEN (1940) die für die barabensi s"migrât or iu s "Gruppe bezeichnenden Schädeleigentümlichkeiten auf unsere Art bezogen (Abb. 2. A und B).