O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 14. (Budapest, 1973)

Topál, Gy.: Zur Säugetier-Fauna der Mongolei. Ergebnisse der zoologischen Forschungen von Dr. Z. Kaszab in der Mongolei. Nr. 322 47-100. o.

Sämtliche Fundorte befinden sich innerhalb des Verbreitungsge­bietes dieser Unterart in der Mongolei. Ochotona alpina alpina (PALLAS, 1773) 1 9, 1 9 jav., Inv.Nr. 68.541.1. und 2., Schädel und Balg, Gobi Altaj Ajmag: zwischen Schargyn Gobi und Beger nuur , un^ef. 20 km 0 von Somon Chaliun, Chuural cacran, 1700 m, 24.-25.VI .1966. (571) - Am Ostrand des Char Azraga ul offener Gebirgspas3. Masse: Tabelle III. In der Färbung und Dichte der Behaarung Ochotona pallas i pricei auffallend ähnlich, fast identisch. Abgesehen von dem kleinen Körperwuchs unterscheidet sich diese Art auch hinsichtlich ein­iger Schädelmerkmale von der obenerwähnten Ochotona pallasi price i . Interorbitalbreite bei alpina alpin a grösser als die in in der Mitte der Nasalia gemessene Nasalenbreite , d. h. umge­kehrt wie bei pallasi pricei. Zahnreihenlänge kürzer, die ein­zelnen Zähne kleiner wie bei pallasi pricei. (Nebenbei soll be­merkt werden, dass die obere Zahnreihenlänge an unserem ausge­wachsenen Exemplar jene des von der Mongolisch-Deutschen Biolo­gischen Expedition gesammelten Tieres übertrifft.) Als ein wei­terer Unterschied zwischen diesen beiden Arten muss die Aus­bildung der grossen Gaumenspalte angesehen werden, die aus der Verschmelzung des vorderen Foramen incisivum und des hinteren Foramen palatinum hervorgegangen ist. Bei alpina ist diese Spalte merklich kürzer, und dementsprechend auch verhältnismäs­sig breiter als bei pallasi. Der Fundort unserer Exemplare liegt innerhalb der Grenzen des bisher bekannten Verbreitungsareals dieser Ochotona-Art . Leider ist sowohl unser Material als auch das anderer Sammlun­gen sehr spärlich, so dass eine eingehendere Bearbeitung der innerartlichen Systematik dieser hochinteressanten Tiere noch abzuwarten ist.

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