O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 14. (Budapest, 1973)

Topál, Gy.: Zur Säugetier-Fauna der Mongolei. Ergebnisse der zoologischen Forschungen von Dr. Z. Kaszab in der Mongolei. Nr. 322 47-100. o.

Crocidura suaveolens lar G. ALLEN, 1928 1 9, Inv.Nr .69 .33«3 -, Skelett, Central Ajmag: 11 km OSO von So­mon Bajancogt, 1600 m, 13.VI.1968. (945) - Näheres darüber siehe bei Sorex minutus, Seite 53' Masse: Tabelle I. Der Schädel des Tieres ist sehr ähnlich jenem der aus dem Ge­biete des Karpathenbeckens stammenden Exemplare. Ein auffallen­der Unterschied macht sich aber in der Verkürzung des dritten oberen Molars bemerkbar. Dieser Molarzahn ist also bei den mon­golischen Exemplaren in höherem Grade reduziert als bei den 3 mitteleuropäischen Tieren. Der M^ dieser Unterart repräsentiert also einen höherentwickelten Typ dieses Zahnes. Der Reduktion 3 des M entsprechend ist auch das Talonid des M^ schwächer. Die Kronenbasis des oberen dritten einspitzigen Zahnes ist merklich kleiner als die der mitteleuropäischen Exemplare. Der obere erste einspitzige Zahn mehr zusammengedrückt, also in der Länge mehr herausgezogen als bei den mitteleuropäischen Tieren. Auch der obere Schneidezahn ist mehr zusammengedrückt und daher auch länger als bei den Tieren aus dem Karpathenbecken. Diese Art wurde von der Mongolisch-Deutschen Biologischen Expe­dition im Jahre 1964 nicht gesammelt. DULAMZEREN (1970) erwähnt sie aber - wahrscheinlich auf Grund älterer Sammlungen - von 5 verschiedenen Fundorten (vgl. DULAMZERENs Verbreitungskarte Nr. 4.). Nach diesen Fundortangab en erstreckt sich die Verbreitung dieser Art in der Mongolei nur auf das Changaj Gebirge und das südöstlich von ihm liegende Gebiet. Der Fundort unseres Beleg­exemplars liegt von den allernächsten bisher bekannt gewordenen Fundorten etwa 450 km nordöstlich entfernt . Es ist der am mei­sten nordöstlich liegende Fundort einer Crocidura-Art in der Mongolischen Volksrepublik. Auch die ältere Literatur erwähnt nur ein einziges Exemplar südlich vom Gobi Altaj ; obwohl der Schädel dieses Tieres verloren gegangen ist, wurde die Art Cro­cidura la r auf Grund dieses einzigen Exemplars von G. M. ALLEN in die Wissenschaft eingeführt. Später erklärte aber selbst AL-

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