O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 14. (Budapest, 1973)
Topál, Gy.: Zur Säugetier-Fauna der Mongolei. Ergebnisse der zoologischen Forschungen von Dr. Z. Kaszab in der Mongolei. Nr. 322 47-100. o.
Die Zähne zeichnen sich durch eine auffallende rötliche Farbe aus, nur beim Tier Inv .Nr . 69.33 .1 • sind sie etwas heller (hell orangegelb) gefärbt. Ein Vergleich mit den von OGNEV (1928) mittgeteilten Messangaben beweist, dass obwohl die Condylobasallänge des Schädels unserer Exemplare jene der Unterart Sorex minutus gmelin i(die auf der Krimhalbinsel einheimisch ist und sich durch eine stattliche Grösse auszeichnet) nicht erreicht, hinsichtlich der oberen Zahnreihenlänge unsere Tiere dieser Unterart nicht zurückbleiben, bezüglich der Hirnkapselbreite aber der Unterart gmelini überlegen sind. Alles in allem müssen die mongolischen Exemplare der Art Sorex minutus also eine Körpergrösse besitzen, die jener der Unterart gmelini entspricht. Für eine sub spezifische Kennzeichnung des mongolischen minutu s müssen weiteres Material und weitere ergänzende Unterlagen abgewartet werden. Wir möchten noch erwähnen, dass sich die Masse unserer mongolischen Exemplare in vielen Punkten mit jenen einer anderen verwandten Art, Sorex caecutien s überdecken. Die auffallende Verkürzung des Rostrums,das Aneinanderrücken der oberen einspitzigen Zähne (eine Erscheinung, die in einem so hohen Grade an den mitteleuropäischen Exemplaren niemals festgestellt werden kann) unterscheidet diese Art von Sorex caecutien s (Abb. 1.). DULAMZEREN (1970) erwähnt in seiner Aufzählung der Säugetiere der Mongolischen Volksrepublik von den zwergwüchsigen Spitzmausarten nur Sorex minutissimu s , nicht aber Sorex minutu s . Auf Grund unserer 4 Belegexemplars scheint aber eine Aufnahme dieser Art in das Verzeichnis der Säugetiere der Mongolei gerechtfertigt . Sorex caecutiens LAXMANN, 1788 2 sex?, Inv .Nr .65 .123 .1. und 2., Skelett und Balgstücke, Central Ajmag: Ulan-Baator, Nucht im Bogdo ul , 12 km SO vom Zentrum, 1600 m, 22 .VII .1965 . (297) - 5 Bodenfallen mit Ethylengylcol an der steinigen, steppigen Bergseite südlicher Exposition.