O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 12. (Budapest, 1971)
Keve, A.: Aus den Notizen der Forscherfahrt Dr. N. Vasváris in Kleinasien 51-68. o.
Spezieller Teil Zwergtaucher / Podiceps ruficollis / Am 21 0 VII. 1937 viele am Emir Göl. Schwarz hal staueher / Podiceps nigricollis / Die führende TaucherArt am Emir Göl; VASVÁRI beobachtete sie hier September 1936, Mai und Juli 1937; am 21. Juli 1937: "viele". 15. VII. 1937 am Gölub Göl 10 Stück. Haubentaucher / Podiceps cristatus/ Gölub Göl 15.VII. 1937 3 St., Emir Göl 21. VII. 1937 ca. 8-10 St. Krauskopf pelikán / Pelicanus crispus/ Gölub Göl 15. VII. 1937 5-6 St. Kormoran / Phalacrocorax carbo / Gölub Göl 15. VII. 1937 6-8 St. Zwergscharbe / Phalacrocorax pygmeus / Gölub Göl 15. VII. 1937 8-10 St. Graureiher / Ardea cinerea / Emir Göl 21. VII. 1937 1 St. Seidenreiher / Egretta garzetta / Emir Göl 21. VII. 1937 1 St. Nachtreiher / Nycticorax nyeticorax/ Bei Gazi Ciflik 25. VII. 1937 3 Junge. Weiss-Storch / Ciconia ciconia / Den Storch traf VASVÁRI bei Karaosabey im Monate August der Jahre 1936 und 1937 in Flügen. Bezeichnenderweise war das Gebiet im Spätsommer mit seinem Orthopterenreichtum besonders für Störche günstig. VASVÁRI fand hauptsächlich Locustiden, die den Störchen als Massennahrung dienten. Bei einem Steppenbrand, der zwecks Vernichtung der überhandnehmenden Unkrautspflanzen vorgenommen wurde, hat er z.B. am 2. VIII. 1936 eine Schar von nahezu 1000 Störchen beobachtet, die wahrscheinlich auch aus den umliegenden Teilen des Gebietes zusammengekommen waren. Sie warteten nicht einmal das Abkühlen des Bodens ab, sondern fingen unter den verkohlten, brandigen und rauchenden Pflanzenresten teils vor,teils hinter der Flammenlinie die massenhaft flüchtenden Insekten... Störche nisten dort häufig auch Anfang August, aber die Mehrzahl der, schon zu dieser Zeit scharenweise auftretenden Störche besteht vielleicht nicht aus ortsansässigen Exemplaren, sondern eventuell aus im Sommer herumvagabundierenden Stücken. Vereinzelte Störche lauerten auch