O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 12. (Budapest, 1971)

Keve, A.: Aus den Notizen der Forscherfahrt Dr. N. Vasváris in Kleinasien 51-68. o.

de. Die östlichst gelegenen Punkte ihrer Reise waren Djarbekir und Mardin, nächst der Grenze von Irak. Auf der Rückfahrt hiel­ten sie sich noch kurze Zeit in Karacabej bei Broussa auf. VAS­VÁRI, bei dem sich Anzeichen von Malaria schon früher gezeigt hatten, fuhr von hier mit der Eisenbahn nach Hause, während PÁT­KAI sich am 9» VIII. mit dem ges a mmelten Material auf dem, sei­nem Heimatshafen zustrebenden seetüchtigen Donaudampfer "Buda­pest" einschiffte. Von den weitreichenden Plänen VASVÁRIs zeugen seine zum Vor_ schein gekommenen Briefe. So schrieb er z.B. an Prof. Dr. P. BE­RETZK am 8. Februar 1929 Folgendes: "... Für mich ist in orni­thologischer Hinsicht vielleicht kein Teil der Welt von solchem Interesse, wie Rumänien und die Türkei. Ich bemühe mich schon seit fünf Jahren, mir zum Ausgangspunkt für meine, auf die Zoo­logie und speziell auf die Ornithologie zielende Sammlertätig­keit in den genannten Ländern eine feste Basis zu schaffen, aber meine Bestrebungen sind bis heute leider erfolglos geblieben. Man kann sagen, dass von Bucarest bis Per sien in mancher Hin­sicht die gleichen ornithologischen Anzeichen anzutreffen sind, weshalb dieses Gebiet sowohl In seinen Einzelheiten, wie auch als Ganzes für meine Forschungen von höchstem Interesse ist.,.". In einem seiner volkstümlichen Artikeln /1937/ heisst es: "... Etwa zehn Jahre hindurch schmiedete ich unentwegt Pläne, bis es zum Aufbruch kam,.,". An LÁSZLÓ IVÁlíSZKY schrieb er /Brief da­tiert vom 20, I. 1937/: "... Im Sommer und im Herbst machte ich mit Unterstützung der Ung. Akademie der Wissenschaften eine Rei­se in Kleinasien. Es geschah ja eben im Interesse des besonderen Verständnisses unserer einheimischen Fauna, dass ich mich zwölf Jahre hindurch mit dem Plane dortiger Erkundung befasste." Von der, zur Erreichung dieser weitgesteckten Ziele unternomme­nen Reise kehrten VASVÁRI und PÁTKAI an Malaria schwer erkrankt heim; so konnten beim Auspacken des gesammelten Materials nicht zugegen sein, was sich später dann empfinclich rächte. VASVÁRI wurde von Seiten seiner Freunde einigemale weiteres Material zu­gesandt. Wir redeten ihm stets zu, er möge doch schon mit dem Bearbeiten des ornithologischen Materiales beginnen und auch das

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