O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 11/1-2. (Budapest, 1969)
Boros, I. ; Dely, O.: Einige Vertreter der ungarischen Zoologie an der Wende des 19.-20. Jahrhunderts und die wissenschaftshistorische Bedeutung ihrer Tätigkeit 3. István (Stephan) Bolkay (1887-1930) 33-126. o.
ihnen zur Sicherheit als Begleitung auch G endarme ris ten zuge21 teilt. Der Ausflug verlief ungestört. Ja sogar im Gegenteil das Gebiet machte einen so grossen Eindruck auf BOLKAY, dass er seinen Militärdienst - den er weiter nicht aufschieben konnte unbedingt hier verbringen wollte. Durch die hohen Verbindungen FE JÉRVÁRY s liessen sich seine Vorstellungen auch verwirklichen: als Einjähriger-Freiwilliger Burgartillerist zog er in eine der schönsten dalmatischen Küstenstädte, nach Raguza (heutiges Dubrovnik) ein, wo die früher (VI.-VII. 1911) durch die Schönheiten des Landes und die interessante Herpetofauna erworbenen Eindrücke, sich noch mehr, in ihm vertieften. In nicht geringem Masse führten all diese Eindrücke dazu bei, dass er im späteren - bereits aber auch gezwungenerweise - dieses Gebiet der Balkanhalbinsel als beständiges Arbeits und Aufenthaltsort wählte . Seine wissenschaftliche Laufbahn und schöpferische Tätigkeit wurde derzeit - den Militärdienst vorausgehend - noch von einem anderen Umstand entscheident - wenn auch leider in Bezug auf ihn nicht günstig - beeinflusst.Es entstanden nämlich Meinungsverschiedenheiten zwischen ihm und seinem Meister und Vorgesetzten MÉHELY, der ihm wegen dem, über den Formenkreis von Molg e (heute Trituru s) vulgari s geäussertem Standpunkt Vorwürfe machte, die BOLKAY ungerecht und für nicht verdient, ja sogar 22 beschämend hielt. Und dies auch mit Recht, da in der erwähnten Arbeit, in der er seine Feststellung, dass die von MÉHELY 1904 beschriebene Molge vulgaris kapelan a keine neue Unterart, sondern mit der von BOULENGER 1882 beschriebenen Molge vulgaris meridionall s identisch ist, musste er wegen der energischen Protesterhebung von MÉHELY - seiner Überzeugung zu trotz - ab23 ändern und die bereits druckreife Arbeit verbessern. Durch diese Umstände verschlechterten sich die Beziehungen zwischen ihnen in so grossem Masse, dass seine Stellung in der Herpetologischen-Sammlung als Untergesetzter langsam unhaltbar wurde. MÉHELY hielt hartnäckig auf seinem Standpunkt aus; als älterer