O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 10/1-2. (Budapest, 1968)

Marián, M.: Die Amphibien- und Reptilienfaunen des Kunfehértó (Kunfehérsodasee) in Ungarn 143-162. o.

ständigen Wasser des Bettes, der üppigen Wasservegetation erklärt werden. Selbst hier lebt sie aber nicht in grösserer Anzahl, ich habe jährlich nur ein-zwei Exemplare beobachtet. Ihr seltenes Vorkommen kann teils mit dem Mangel an geeigneten Eierlegestellen erklärt werden. Es gibt zwar trockene Sand­hügel in der. Nähe des Wassers, diese sind aber entweder mit Wald bedeckt oder bestellt. Die grösste Verwüstung in ihrer Population wird vom Menschen herbeigeführt. Mit Übertreibung ihres gegen den Pischrogen und Fische gerichteten Verwüs­tungswerks, vernichtet man sie mit Feuer und Schwert. Lacerta agili s LINNÉ. Sie ist in der Umgebung des Kun­fehersees, auf den der nordwestlichen Seite angeschlossenen Sandhügeln beobachtet worden. Da ist auch ihre Eierlegestel­le. Im Sommer sucht sie ihre Nahrung in der wasserlosen aber noch feuchten alkalischen Moorwiese. Lacerta tauric a PALLAS. In dem südlichen Teil des Ge­bietes zwischen Donau und Theiss lebt or in vielen Stellen. Es ist interessant, dass - wie anderswo schon erwähnt (MA­RIÁN, 1963) - er nicht nur in Sand - aber auch in bindigen Böden beobachtet werden kann. Sein' Vorkommen in der Umgebung des Kunfehérsees ist ei­ne neue Angabe . In unserem Gebiet ist er auf dem bei dem nordwestlichen Ende des Bettes geendeten Sandhügel vorgekommen. Er lebt da In einer ganz spärlichen Population, gemeinsam mit der Zaun­eidechse . Lacerta viridi s LAURENTI«. Sie hat ihr Vorkommen beim Kunfehérsee der unser Sodawasser umkränzenden bewaldeten Um­gebung zu danken. Sie kann am Rand des Seebetts, zunächst auf den mit Bäumen bestandenen, buschigen Hügeln der westlichen Seite In kleiner Anzahl gefunden werden. Sie ist eine für die Alkali­böden nicht charakteristische Art. Natrlx natrl x LINNÉ. Bisher habe ich sie noch bei jedem

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