O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 9/1-2. (Budapest, 1967)

Dely, O. Gy.: Einige Vertreter der ungarischen zoologie an der Wende des 19.-20. Jahrhunderts und die wissenschaftshistorische Bedeutung ihrer Tätigkeit I. Ludwig Méhely (1862-1952)A XIX.-XX. századforduló magyar zoológiájának néhány képviselője és munkásságuk tudománytörténeti jelentősége I. Méhely Lajos (1862-1952) 65-165. o.

nen Hochachtung war, kann am besten dadurch bewiesen werden, dass er eine neue Art der Microhylidae zu seinen Ehren nach ihm: Sphenophryne méhelyi benannte. Aus demselben Grunde be­nannte der grosse Gegner MÉHELYs, BOULENGER noch im Jahre 1898, die eine Art der in die Familie der Microhylidae gehö­renden Ohoanacantha-Genus gleichfalls nach MÉHELY 44 ( Choana­ cantha méhelyi ), und der Dresdner Zoologe WANDOLLECK, das eine Genus der erwähnten Froschfamilie mit dem Namen Mehe- 45 lyia . J Obwohl beide Genusnamen in unseren Tagen - als Er­gebnis der inzwischen durchgeführten Neubearbeitungen - un­ter den Synonymen stehen, blieben die damals von ihm in die Wissenschaft eingeführten Artennamen dennoch aufrechterhal­ten ( Oreophryne biroi , Cophixalus biroi , etc.). 4 Die im Jahre 1912 erschienene, nahe 1000 Seiten starke grosse Arbeit von SCHREIBER, die bezüglich der europäischen Lurche und Reptilien fast in jeder Frage grundlegend wichti­ge: Herpetologia europaea , 4 ^ zählt 17 grössere herpetologi­sche Studien von MÉHELY auf, und er spricht im Vorwort sei­nes Buches unter den hervorragendsten Herpetologen der dama­ligen Zeit, wie BEDRJAGA, WERNER, WOLTERSTORFF usw. auch MÉ­HELY seinen Dank für die wertvollen Daten aus, mit welchen er zur Verfassung seines Buches durch seine Mitteilungen und 44 Ann. Mus. Civ., Genova (2), 18, 1898, spec. p. 709. 4 ^ Abh. Mus. Dresden, 13, 6, 1911, spec. p. 7. 4 ^ Die Méhelyia-Benennung des in Mittel- und Ostafrika verbreiteten, nahe eine Dutzend Natterarten in sich umfas­senden Schlangengenus stammt von ERNŐ CSIKI, auf Grund der nach den Regeln der zoologischen Nomenklatur wiederholten Ersetzung der von GÜNTHER, dem Herpetologen des British Mu­seum im Jahre 1858 beschriebenen und ursprünglich Simocepha- lus genannten Genus, noch zu der Zeit (1903) als CSIKI und der mit ihm befreundete MÉHELY wissenschaftliche Beamter der Zoologischen Abteilung des Nationalmuseums waren. Jena, pp. 960.

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