O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 7/1-2. (Budapest, 1965)

Kretzoi, M.: Drepanosorex - neu definiert 117-130. o.

ebenfalls blharischen Höhlenfundstelle einige gute Beleg­stücke dieser grossen wSorex"-Art su erzielen /JÍN0SSY,1962: 159» 1965 Ï /» die er mit zwecks weiterer Untersuchungen liebenswürdiger Weise überliess, wofür ihm auch hier gedankt sei. Was an diesem JÍN0SSY* sehen Material von ganz besonde­rem Interesse ist, sind ror Allem 4 nicht angekaute obere erste I, die - gegenüber dem uns bis jet st zu Verfügung ge­standenen, mehr-weniger abgekauten Zahxmateriales - deutlich das Vorhandensein eines inneren kleinen Nebenhöckers, also die „flssidente" Natur dieser Zähne bewiesen haben. Die Fis­aidentie der oberen ersten I beweist klar, dass Drepanosorex eine mit Sore x in keinem Zusammenhang stehende, selbständi­ge, eher an die orientalische Gattungen grosser Sorlciden erinnernde Gattung vertritt, die nunmehr in folgenden kurz neu umrissen werden kann; Genoholotypus: Sorex /Drepanosorex/ tasnádl i ETETZOI 1941 /= Sorex savlnl austrlacu s KOHMOS 1937 « ? Sorex savini HINTON 1911/. Diagnose: Der Sorex araneus-Gruppe gegenüber grössere und massiver gebaute Sorlciden mit gespaltenem /fis­8identem/ oberen ersten I, fünf einspitzigen Antemo­laren, 3-, bzw. mit der Spitze 4-höckerigem unteren I, hohem - bei einigen durch einen Metaconulid verstärktem - inneren Talonidwall an den unteren Molaren /besonders an Mg ausgebildet, vereinfachtem My Zahnspitzen hell orangegelb bis hell orangerot gefärbt /nie ausgesprochen rot/. Vergleiche: Von Sore x. mit dem die Gattung allgemein identifiziert wurde und mit dem sie oberflächlich auch gut übereinstimmt, ist Drepanosore x - abgesehen von den ausge­prägten Unterschieden in Grösse und Proportionen - durch den fissidenten oberen ersten Inzisiven,sowie den hohen Talonid­innenwall scharf getrennt. Auch die Färbung der Zahnspitzen gibt ein gutes Trennungsmerkmal. Diese Unterschiede bestehen

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