O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 3/1-2. (Budapest, 1961)
Szunyoghy, J.: Beiträge zur Kenntniss des Schädelgewichtes und Hirnschädelkapazitata des ungarischen Hirsches 105-118. o.
Da« Endresultat 1st aber bei beiden Rechnungen das gleiche, nämlichj 1, Das Tempo der Zunahme der Gehirnhöhle 1st bei den 17 und 24 Monat« alten Individuen das grösste. 2. Des Tempo nimmt mit dem vorschre itenden Alter ab. 3. Die Zunahme der Gehirnhöhle hört im Alter von 3-4 Jahren nicht auf, da dies auch bei Kl teren Individuen bemerkbar ist. Die Präge könnte aufgeworfen werden, ob das Stagnieren der Zunahme der Hirnsehädelkapazität im Vergleich su der wiedereinsetzende Zunahme der G«hlrahöhle bei den 8-9 jährigen Tieren nur ein Zufall s«i , oder eine regelmässige - für unsere Art bezeichnende - Erscheinung. Um dies entseb«id«n zu können habe ich Berechnungen der Variationsstatistik In Anspruch genommen. So stellte es sich heraus, dass swisohen dsr Hlrnschädelka pasität der 4-6 und der 7-8 jährigen Tiere - bei welchen die Absolutwerte abweichen, Die Durchschnittswerte aber die gleichen sind - ein Unterschied statistisch unbeweisbar ist, da */28/ " °» 045 110( 1 P » 65 Demgegenüber scheint die Differens- zwischen der Schädelkapazität der 7-8 und 8-9 Jahre alten Tiere - bei denen sowohl die absoluten, wie auch die Durchschnittswerte voneinander abweichen - statistisch gesichert zu sein, da t/19/ " 2' 37 0» p " 2' 5 Die variatlonsstatlstische Bewertung der untersuchten morphologischen Merkmale scheint also mein« obige Behauptung su bestätigen, wonach das Volumen der Gehirnhöhle auch nach dem Jahren des ZahnweohBels zunimmt . Ea stellt sioh endlioh auch das heraus, daes die 16-18 Monate alten Kahlwilden 88,2 % der Hirnsohädelkapasltät der 9-10 jährigen, die 22-26 Monat« alten 93 £ dar 9-10 jährig«n erreichen. Diese Angaben seigen es dautllch, wie seitlich das Gehirn, bezw, die Gehirnhöhle sieh «ntwlok«lt und wie die Zunahme in den spät«r«n Jahren nur unbedeutend ist. Unter den ungarischen Tl«r«n erreichte den grössten